Rom 2018

Rom - ewige Stadt

Rom, italiens Hauptstadt. Mit rund drei Millionen Einwohnern die größte Stadt Italiens. Und schon seit dem ersten Jahrhundert vor Christi Geburt geschichtlich erwähnt. Eine große Anzahl von bedeutenden Bauten lässt jedes Fotografenherz höher schlagen. Und so begab ich mich auf die Reise in die "ewige Stadt".  Aus über 1.500 Bildern galt es die schönsten auszuwählen, was einige Zeit in Anspruch nahm. Aber jetzt kann ich Euch ein paar Galerien mit den für mich interessantesten Fotos präsentieren. Aufgrund der großen Anzahl von Fotosouveniers, die ich Euch mitgebracht habe, wurden die Galerien in mehrere Kategorien aufgeteilt.

 

beeindruckende Bilder

In dieser Galerie habe ich für Euch ein paar beeindruckende Bilder zusammengestellt, die darlegen sollen, wie sehenswert Rom ist. Hier und da habe ich ein wenig nachgeholfen, da wir nicht immer bestes Wetter hatten und die Lichtverhältnisse zu wünschen übrig ließen.

Die Menge der Eindrücke ist für mich überwältigend gewesen. Und so kommt es, dass ich alle Bilder und Beiträge erst nach und nach einstellen und überarbeiten kann. Sicherlich habt Ihr ein wenig Geduld und schaut ab und zu mal wieder vorbei.


die Schweizer Garde beschützt den Vatikan

Häuserzeile

da steht Josef drauf --> daher erwähnenswert ;-)

Straßenmusiker vor dem Petersdom

Kolosseum bei Nacht

Am Strand von Stella Polaris

Besucherstrom Richtung Kolosseum

Medienrummel um einen uns unbekannten Menschen

ein uns unbekannter Mensch, um den viel Medienrummel betrieben wurde

Normales Römer Verkehrschaos

Tauben & Touristen


die Fotografen rannten sich fast den Schädel ein - muss ein sehr wichtiger Mensch sein

Viel Militär zum Schutze der Bevölkerung

Aufforderung zum anständig sein

Touristenalltag

Die Stadt die niemals ruht


Straßenkünstler mit Langzeitbelichtung




Stilleben





Möwen gab´s auch jede Menge
 

Das Kolosseum

Das Kolosseum ist das größte erbaute Amphitheater in Rom und wurde zwischen 72 und 80 nach Christi Geburt errichtet. Heute gilt das Bauwerk als Wahrzeichen der Stadt. Nach heutiger Berechnung war in der Arena Platz für ca. 50.000 Zuschauer. Zudem konnte der Unterbau der Arena mit Wasser geflutet und so Seeschlachten nachgestellt werden.

Ich hatte die Gelegenheit, das Kolosseum bei Tag und bei Nacht zu fotografieren. Dabei sind ein paar ganz spannende Bilder herausgekommen. Zudem hatten wir das Glück, durch geschickten Eintrittskarteneinkauf und günstige Vorgehensweise fast ohne Wartezeit in das Innere des Kolosseum vorzudringen. Wobei ich das Amphitheater von außen um einiges interessanter finde, als von innen.





























 

Die spanische Treppe

Ab 1723 erbaut ist die spanische Treppe eine der bekanntesten Freitreppen der Welt. Sie ist eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt, an der jeder Rom-Besucher gewesen sein muss. Dementsprechend groß ist auch der Andrang rund um und natürlich auf der Treppe. Ein sehr pflichtbewusster Aufseher sorgt dafür, dass auf der Treppe nicht gegessen und getrunken wird. So wird nicht nur der Müll auf der Treppe reduziert, sondern auch die Verweildauer der Gäste so kurz wie möglich gehalten. Allein die beeindruckende Durchsetzungskraft dieses einen Aufsehers ist schon der Besuch dieser Treppe wert.







 

Der Petersplatz

Piazza San Pietro heißt der Pertersplatz bei den Römern und wurde zwischen 1656-67 erbaut. Im Petersdom wurde der Überlieferung nach Petrus begraben, nachdem er 64 n. Chr. demn Märtyertod erlag. Als zweiter männlicher Augenzeuge der Auferstehung Christi soll er Gründer und Haupt der Gemeinde von Rom gewesen sein und aufgrund des von Kaiser Nero erfolgten Verbots der Christen wurde er mit dem Kopf nach unten gekreuzigt.

Den Petersdom haben wir nicht von innen besichtigt. Viel zu lange waren die Schlangen der Touristen. Hier muss man locker mit Wartezeiten von über zwei Stunden rechnen, um dann im Pulk durch die sehenswerten Gemäuer geschoben zu werden. Nichts für uns.























 

Der Trevi-Brunnen

Der Fontana di Trevi, wie der Trevi-Brunnen in Italien genannt wird, ist mit 26 Meter Höhe und 50 Metern Breite der populärste Brunnen Roms und sicherlich auch einer der bekanntesten der Welt. 1732 - 62 erbaut ist heute allerhand los rund um das Denkmal. Hier müssen einige Ordnungskräfte für Ruhe und Sicherheit sorgen, denn nicht nur wildgewordene Touristen, sondern auch jede Menge Taschendiebe sind unterwegs und versuchen ihr Glück zu finden. Dabei soll es doch Glück bringen, wenn man eine Münze über die Schulter in den Brunnen wirft: eine Münze führe zu der sicheren Rückkehr nach Rom, zwei Münzen dazu, sich in einen Römer oder eine Römerin zu verlieben und drei Münzen zu einer Heirat mit der entsprechenden Person.

Ein etwas hektischer Platz, an dem man schnell die Lust verliert, zu verweilen. Viel zu groß sind Hektik und Gedränge um den besten Selfie-Platz und die Möglichkeit mit ein paar Münzen sich das fehlende Glück zu erkaufen. 






 

Ostia - antike Stadt

Ostia wurde 640 v. Chr. gegründet und liegt ca. 25 Kilometer den Tiber abwärts südwestlich von Rom. Es wurde aus militärischen Zwecken errichtet und diente vor allen Dingen dem Handel, erlebte aber im dritten Jahrhundert nach Christus schrittweise seinen Niedergang.

Nach einer etwa einstündigen Zugfahrt hatten wir unser Ziel erreicht und ich war gespannt, was ich zu sehen bekam. Mit dem Wetter hatten wir riesiges Glück und so konnte sogar der Polfilter aufgeschraubt werden. Für den Besuch von Ostia kann man gerne mal drei bis vier Stunden einplanen und wir waren sehr froh, ein nettes Café zu entdecken, in dem es leckere Sandwiches und besten italienischen Kaffee gab.



























 

Das Pantheon

Das Pantheon wurde als Tempel für alle Götter gebaut. "Pan" steht im Griechischen für "alle" und "Theos" für "Götter". Im Innern des Gebäudes fällt zuerst die in der Mitte offene Kuppel auf. Die Kuppel soll den Himmel symbolisieren, die Öffnung die Sonne. Der Durchmesser der Kuppel beträgt 43 Meter und ist genauso hoch vom Boden entfernt. Dadurch würde sie als vollständige Kugel (die Erde) den Boden berühren. Sie wurde 125 n. Chr. gebaut und war bis 1436 die größte Kuppel der Welt.

Von außen völlig alt ist der Besucher dann doch sehr überrascht, was ihn im Innern erwartet. Prunkvolle Wände und atemberaubende Altäre und wenn es regnet wird in der Mitte abgesperrt, weil es natürlich in den oben offenen Tempel reinschifft. Und nach dem Besuch dort ist ein kleiner Umtrunk in einem der Restaurants am Vorplatz des Tempels sehr zu empfehlen. Wer Zeit hat, kann diese hier völlig verlieren.
















 

Weitere Sehenswürdigkeiten aus Rom

Es fiel mir schwer aus der riesigen Anzahl von Bildern für Euch ein paar schöne auszusuchen. Immer wieder fiel mir das eine oder andere Foto auf, das ich Euch noch unbedingt zeigen wollte. Zum Beispiel ist es sehr interessant, das jüdische Viertel einmal genauer zu betrachten. Und den Bocca della Verità - den Mund der Wahrheit - darf man natürlich auch nicht vergessen. Eine riesige, an die Wand gelehnte Steinscheibe, die das Gesicht eines Mannes eingemeißelt hat. Ein Mythos besagt, dass derjenige, der seine Hand in den Mund des Mannes steckt, diese abgebissen bekommt, wenn er gelogen hat. Hier werden Liebesschwüre überprüft und so mancher Ehepartner bekommt Schweißperlen auf der Stirn, wenn er diesen Spaß mitmacht.


Judenviertel

sehr verlebt und trotzdem einzigartig

Judenviertel


Engel an der Engelsburg









Julius Cäsar











Militärpresenz

Maria hat sich in einer Kirchenbank verewigt



Bocca della Verità

Zirkus Maximus


Menschen die am Bocca della Verità anstehen










Straßenverkäufer bieten ihre Ware dar


 

Pompeji

Die einst wohlhabende und kultivierte römische Stadt Pompeji wurde bei einem verheerenden Vulkanausbruchs des Vesuvs 79 nach Cristi unter einer meterhohen Asche- und Bimsschicht begraben. Die einst blühende Stadt verging in einer dramatischen Vulkankatastrophe. Erst im 16. Jahrhundert wurden die ersten Ausgrabungen gemacht. Bis dahin blieb die Stadt verschollen und teilweise vergessen.

Eher untypisch für uns schlossen wir uns einer Reisegruppe an und Buchten eine Führung mit Busfahrt und Mittagessen, sowie kurzer Stipvisite in Neapel. Leider waren wir daher zeitlich sehr eingegrenzt und konnten nur einen Bruchteil des riesigen Areals besichtigen. Wer wirklich alles in Ruhe anschauen will, sollte lieber auf eigene Faust los ziehen.




























 

Zurückblickend kann ich von einer recht abwechslungsreichen und spannenden Woche in Rom berichten. Wer meint, hier nur kaputte Ruinen zu sehen, hat sich schwer getäuscht. Wenn man sich ein wenig Mühe gibt und die Sprache erlernt und den Gepflogenheiten der Bewohner seine Aufmerksamkeit schenkt, wird man mit einer sehr warmherzigen Freundlichkeit belohnt, die sich nur schwer vergleichen lässt. 

Ich hoffe, Ihr habt ein wenig Freude an den vielen Bildern und den paar Worten, die ich Euch von unserem Rom-Urlaub mitgebracht habe.

Ciao bella Roma,

Euer Sepp

 

© Josef Sommer - alle Rechte vorbehalten - www.sellem-sepp-sei-seit.de - werbefreie Homepage - alle Texte und Bilder sind Eigentum von Josef Sommer - © 2018