KSC

 

Blau und weiß ein Leben lang - schei** auf den Tabellenrang! Meine große Liebe - mein Verein - der Karlsruher SC. Hier habe ich alles für Euch gesammelt, was für einen echten KSC-Fan von Interesse ist. Auf der rechten Seite der nachfolgenden Spalte findet Ihr die jeweiligen Spielpläne jeder Saison, seit ich diese Homepage führe. Natürlich könnt Ihr hier auch nachlesen, was mich dazu bewegt, nach all den Jahren noch immer zum KSC zu halten und wohin ich schon überall in dieser Republik dem Verein gefolgt bin. Weiter gibt es hier - was ich persönlich sehr interessant finde - einen Überblick über alle Tabellenstände des Karlsruher Sport Club mit Übersicht der jeweiligen Abstiege und Aufstiege. Weiter einen Blick in´s Stadion mit exclusiver Stadionführung in die Katakomben des ehrwürdigen Wildparkrunds, welches ich sonst noch nirgends im Internet finden konnte. Und ganz zum Schluß eine Galerie aller meiner KSC-Trikots, die sich im Laufe der Jahre gesammelt haben. Ich wünsche Euch viel Spaß auf der Unterseite "KSC" und hoffe, Euch bald mal im Wildparkstadion zu sehen!

Hier möchte ich ein wenig über meine Liebe zu einem einzigartigen Fußballverein erzählen.

Mein Herz schlägt blau-weiß und das in allen Zeiten. Erste, zweite oder dritte Liga - egal. Ich habe alles erlebt und werde diesem Verein treu bleiben, bis mich ein Zivi am nackten Mann abholen muss, weil ich sonst nicht mehr nach Hause finde... ;-)

Ich wurde schon sehr oft gefragt, warum gerade KSC und nicht Bayern oder - noch schlimmer - Hoffenheim. Ich will es mal so beschreiben: der KSC ist wie ich. Nicht vollkommen, aber trotzdem immer für eine Überraschung gut! Vor allen Dingen beim legendären 7:0 gegen Valencia, dem sogenannten "Wunder vom Wildpark" am 2. November 1993 hat der Karlsruher SC bewiesen, dass man ihn niemals abhaken sollte, sondern auch im angeschlagenen Zustand auf eine herzhafte Reaktion hoffen kann. 

Seit Jahren bin ich Mitglied im Verein und kann so die Geschicke mitbestimmen und bekomme einige Informationen, die andere wenn überhaupt, dann viel später erfahren. Aber das Wichtigste dabei ist, dass ich damit das Gefühl bekomme, ein (wenn auch nur) kleiner Teil eines ganz tollen Vereins zu sein.

Saison

2018 / 19


Saison

2017 / 18

 

sAISON 

2016 / 17


Saison 

2015 / 16


Saison

2014 / 15


Saison

2013 / 14


Saison

2012 / 13


Saison

2011 / 12


Saison

2010 / 11


Saison

2009 / 10


Saison

2008 / 09


Saison

2007 / 08


 

Seit 1983 bin ich KSC-Fan. Mein erster Besuch im Wildparkstadion hat mich total überwältigt. Die tolle Stimmung und das sagenhafte "WIR-Gefühl" ließen mich nicht mehr los. Euphorische Menschen, die gefeiert, geschrien und gejubelt hatten. Irgendwie dachte ich, dass ich mich in einer Outlaw-Welt befinden würde, in der jeder machen konnte, wonach ihm gerade war. Und trotzdem - oder gerade deshalb - eskalierte das ganze zu keinem Zeitpunkt. Wenn einer ausfällig wurde oder Probleme machte, wurde er von den umstehenden Personen sofort eines Besseren belehrt, ohne bleibende Schäden davonzutragen.

Das war eine sehr tolle Zeit im Wildparkstadion. Hier konnte jeder, der wollte ein Lied anstimmen, welches entweder die Umstehenden mitsangen, oder es einfach verebbte. Wenn Ersteres der Fall war, konnte es schnell passieren, dass der ganze Block das mitsang, welches ein kleiner Junge angesungen hatte. Es gab "Vorspiele" von Jugendmannschaften vor den eigentlichen Ligabegegnungen, bei denen schon die ersten Sprechgesänge angestimmt wurden und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass wir eine ganze Halbzeit lang durchgesungen haben, bis die Mannschaft wieder auf´s Spielfeld kam, um dort weiterzumachen, wo sie aufhörte.

Mittlerweile fühlt sich ein Stadionbesuch allerdings etwas anders an: es gibt mehrere verschiedene Gruppierungen, die natürlich auch verschiedene Ansichten, aber anscheinend auch andere Ziele haben. Da gibt es die Ultras, die immer da sind, egal wo und wann der KSC ein Spiel ausführt. Sie singen und klatschen, von einem Anführer, dem "Capo" geleitet. Manchmal singen sie Dinge, mit denen sich nicht jeder identifizieren kann, manchmal steht die ganze KSC-Fangemeinde hinter ihnen und dann wird es richtig laut im Stadion. Leider wird zumeist spielunabhängig "supportet" und so kommt es auch vor, dass - egal ob Eckball, Torchance oder Foul vom Gegner - fortwährend dasselbe Lied gesungen wird.

Weiter gibt es die "Supporters". Auf deutsch: Unterstützer. Dies ist der Dachverband aller KSC-Fans, die sich in einem Verein oder einer sonstigen Gruppierung für den KSC engagieren.

Dann gibt es dann noch die einfachen Zuschauer, die das eine oder andere Spiel im Stadion erleben wollen und zu guter Letzt die nichtorganisierten Fans, die ständig da sind, keinem Dachverband angehören und doch alles für den Verein geben wollen. Zu diesen Fans zähle auch ich mich.

Ich gehe zum KSC, weil im meinen Verein unterstützen will. Ich möchte alles für mich mögliche tun, um die Mannschaft nach vorne zu peitschen. Ich möchte, dass bei einer Eckballflanke nicht "schalala - heute ist ein schöner Tag" gesungen wird, sondern dass mich eine Gänsehaut am ganzen Körper durchfährt, weil das komplette Stadion bebt. Denn das war damals der Grund, warum ich süchtig nach diesem Verein geworden bin.

Manchmal kann man aber schon den Glauben daran verlieren, dass die Zuschauer und sogenannten "Fans" wirklich ins Wildparkstadion kommen, um den KSC zu unterstützen. Da wird gemeckert und gepfiffen - und das schon in den ersten Minuten des Spiels. Auf der Unterseite "Ausgepfiffen" habe ich mich ausreichend mit diesem Thema befasst. Das sollte auch genügen.

Leider wird vor lauter Ultras - Stimmungsboykott, Dauerwerbebeschallung und erfolgsverwöhnter Eventzuschauer der Mannschaftssport immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Vielmehr geht es heutzutage um überbezahlte Einzelspieler, die mit völlig überzogenen Schauspieleinlagen nach einer leichten Körperberührung und mediengeilen Journalisten, die sich mit Dingen befassen, die aber auch gar nichts mit Fußball zu tun hat, die den Sport an sich in eine eher tertiäre Rolle drängen.

So hat der Fußballsport mittlerweile ein anderes Gesicht bekommen. Nicht zuletzt aufgrund der Fernsehrechtevermarktung und der daraus resultierenden Nutzung eines Vereins zur Gewinnoptimierung. Und wenn man als Verein konkurrenzfähig bleiben will, so muss man sich diesen Gegebenheiten leider anpassen. Sonst geht man sehr schnell unter und taucht nicht wieder auf. Daher nehmen viele Zuschauer dieses ganze Brimborium, das mittlerweile um den Fußball herum veranstaltet wird hin, ohne aber daran Gefallen zu finden.

Hier seht ihr die Tabellenplätze zum Ende der jeweiligen Saison

(oberes Drittel (0 - 18) erste Liga, mittleres Drittel (19 - 36) zweite Liga und unteres Drittel (37 - 54) dritte Liga).

Der Karlsruher S C spielt im 1955 erbauten und damas 55.000 Zuschauer fassenden

Karlsruher WildparkstadionDamals galt das Stadion als das modernste seiner Zeit in Deutschland. In den 1970er Jahren wurde dann die Gegentribüne umgebaut, woran sich seither leider nicht mehr viel geändert hat. 1986 bekam man dann dort eine hochmoderne Anzeigetafel. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass es damals die modernste in ganz Europa war. 1993 wurde dann die neue Haupttribüne eingeweiht, die mit 45 Millionen Mark doppelt so teuer wurde, wie ursprünglich geplant.

Mittlerweile ist das Stadion schon ziemlich in die Jahre gekommen und ein Neubau kann sozusagen fast stündlich starten, wenn die Verantwortlichen endlich einmal zu einem Entschluss kommen. Dieser Zustand dauert aber leider schon etliche Jahre an und in Wirklichkeit ist noch kein Ende abzusehen. Immerhin ist man wohl schon soweit, dass Pläne entworfen werden und ein Ausschreibungsverfahren läuft. Wie weit sich die Vereinsoberen mit der Stadt einig sind, kann wohl niemand sagen, da schon öfter gedacht wurde, es sei jetzt alles geregelt und dann wieder ein Politiker vom Stadtrat mit irgendwelchen Eiwänden alles wieder zum kippen brachte.

Das Wildparkstadion fasst im Moment 28.764 Zuschauer. Davon 14.890 Sitzplätze, 13.827 Stehplätze, 363 Logenplätze in 24 Logen und 80 Plätze für Rollstuhlfahrer. 

Ich habe Euch eine kleine Wildparkgalerie angelegt, mit Eindrücken vom Stadion und ein paar wunderbaren Kuriositäten drum herum. Viel Spaß beim anschauen. Weiter hatte ich das Glück bei einer Stadionführung für Mitglieder teilnehmen zu dürfen. Hier konnte man ganz besondere Einblicke in das Stadion und hinter die Kulissen bekommen. Neben Stadionregie, VIP-Lounges und Spielerkabinen konnte ich auch einen Blick in die Gefängniszellen für randalierende Gewaltfans werfen. Frau Haag von der Mitgliederbetreuung hat die Mitglieder eindrucksvoll durch das Wildparkrund geführt und interessante Datails zum Besten gegeben. Hier wurde jedem Besucher sehr schnell klar, dass ein Neubau und eine daraus resultierende Vergrößerung der einzelnen Bereiche unumgänglich ist und schon längst hätte absolviert werden sollen. Dann wollen wir mal hoffen, dass die jetzigen Bauvorhaben bald in die Tat umgesetzt werden und nicht durch irgendwelche Widrigkeiten, wie Fledermausbrut oder Altlasten im abzutragenden Kriegsbauschutt unter den Stehplätzen Verzögerungen und Baupreisexplosion zu negativen Schlagzeilen führt.

Auswärtsspiel!!!

Gerne fahre ich mal auf ein Auswärtsspiel, um meine Mannschaft zu unterstützen. Zwar bin ich da nicht ganz so hingebungsvoll, wie manch Anderer, aber ich muss ja auch einer regelmäßigen Arbeit nachgehen. Immerhin habe ich es schon bis nach Berlin geschafft, um den KSC zu unterstützen. Verbunden mit einem schicken Kurzurlaub, war das schon eine tolle Sache. Auch in München habe ich die Jungs lautstark gepuscht. Einmal im alten Olympiastadion gegen die Bayern und je einmal in der neuen Alianz-Arena gegen die Sechziger und gegen die Anderen. Auch Frankfurt war schon Ziel meiner Reisen. Dort konnte ich das sehr schöne WM-Stadion besichtigen aber auch beim FSV das eine oder andere Bierchen trinken. StuttgartFreiburgStrasbourg waren drei weitere Zeile meiner Auswärtsfahrten. Aber ich konnte auch schon - mittlerweile von mir mehr favourisierte  - Spiele bei kleineren Vereinen besuchen. So war ich in Lichtenau, Offenburg, Bühl, Kehl und Bruchsal um bei den dortigen Freundschaftsspielen ganz nah an der Außenlinie das Geschehen zu beobachten und auch zu fotografieren. Ganz besonders ist mir das damalige Spiel beim FSV Salmrohrwo wir durch Zufall das Ätzbodenfestival am Tag zuvor gefunden haben, dort versummpften und danach unseren KSC unterstützten. Ebenso erwähnenswert war die Sonderfahrt mit dem Zug nach KaiserslauternMan soll es nicht glauben, wie viele betrunkene Menschen in einen Zug passen. Dementsprechend sahen die Abteile danch aber auch leider aus. Viel ruhiger ging es da bei der Auswärtsfahrt nach Nürnberg zu, wo ich mit ein paar ganz lieben Menschen ein ganz tolles Spiel erleben durfte. Aber auch nach Köln, Dortmund  und Haiger hat sich die weite Anreise gelohnt. Leider kann man mittlerweile nicht mehr ganz so einfach eine Auswärtsfahrt planen, da die DFL die Termine für die Spiele immer recht kurzfristig ansetzt und die Planung für Berufstätige teilweise unmöglich gemacht wird. Aber ich werde dran bleiben, damit hier bald ein paar neue Städte auftauchen.

Berlin! - Berlin! - der Sepp war in Berlin!!!

Ein wunderbares Erlebnis waren die drei Tage in Berlin mit Übernachtung in einem fünf - Sterne - Hotel mit riesigem Frühstückbuffet, Whirlpool, Fitnessraum und einer Bar (jeden Abend Livemusik). Dabei vergaß man sogar, dass der KSC dieses Spiel mit 4:0 verlor.

Auch das Stadion in Berlin ist eine wahre Sehenswürdigkeit. Ein Klick auf das Bild und ihr könnt mehr davon sehen. Besonders beeindrucken war die Choreo der Berliner Fans, die die Freundschaft mit der Karlsruher Fanszene ausgiebig feierten. Das war eine sehr schöne Geste, die jedem Besucher sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.

Diese Stadt ist immer wieder eine Reise wert und obwohl wir bei kaltem Wind und schlechtem Wetter ganz schön frieren mussten, haben wir doch jede Minute in der Hauptstadt genossen und wären auch gerne noch länger geblieben. Konnten wir uns doch abends dann im Luxushotel im Whirlpool aufwärmen. 

Jedem der die Gelegenheit geboten bekommt bei einer solchen Auswärtsfahrt dabei zu sein, empfehle ich nicht lange darüber nachzudenken, ob sich das lohnt oder nicht, sondern sofort zuzuschlagen und diese Möglichkeit zu nutzen. Aber nicht mit einer Auswärtsfahrt mit dem Bus direkt ans Stadion um das Spiel anzuschauen und gleich im Anschluss danach wieder nach Hause zu fahren, sondern mit ein paar Übernachtungen und einer ausgedehnten Sightseeingtour durch die entsprechende Stadt. Ihr werdet Sachen erleben, von denen könnt Ihr noch Euren Enkelkindern erzählen :-)

 

Im Laufe der Jahre hat sich so einiges an

KSC-Fanutensilien angesammelt.

Bei einem Klick auf das Bild könnt Ihr Euch die Galerie dazu anschauen.

   

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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