Corona


Ein Virus verändert die Welt nachhaltig


Erstellt am 17.März 2020 und bis 12. Mai 2020 immer wider aktualisiert und erweitert.


Hier berichte ich von einem ganz besonderen Zeitraum in der Geschichte der Menschheit, der solch gravierende Folgen mit sich bringt, dass ich der Meinung bin, dies täglich dokumentieren zu müssen. Daher bin ich fast täglich mit meiner Kamera losgezogen und habe erlebt, was alles um mich herum passiert. Weiter habe ich die täglichen Fallzahlen dokumentiert und hier in einer Tabelle aufgeführt. Diese Unterseite ist außergewöhnlich lange, aber auch sehr spannend und informativ. Darum habe ich mich entschlossen, hier keine Fakten weg zu lassen, nur damit es der Leser einfacher hat. Ich bin mir sicher, dass die Besucher meiner Homepage damit zurecht kommen.





COVID-19-Epidemie - erzeugt durch das SARS COV2-Virus 

 

ist die offizielle Beschreibung einer Pandemie, die seit Ende Januar 2020 Deutschland überrollt. Von China wurde dieses Virus auf die gesamte Welt übertragen. In Deutschland wurde der erste Infektionsfall bei einem 33-jährigen Automobilzulieferer festgestellt, der sich wohl bei einer aus Shanghai angereisten Kollegin infizierte. Seither werden immer mehr Infektionsfälle bekannt. Meist wird die Krankheit von Menschen eingeschleppt, die von Auslandsaufenthalten zurück nach Deutschland kommen.


Am 9. März 2020 kommt es zum ersten Todesfall durch diesen Virus in Deutschland. Es handelt sich um eine 89jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen, die diese Krankheit nicht überlebt. Zu diesem Zeitpunkt haben sich bereits 1.296 Menschen in Deutschland infiziert.

 

Die Behörden reagieren etwas schleppend

 

Und so werden zuerst ein paar sogenannte Geisterspiele in der Fußballbundesliga angesetzt, weil man denkt, dass auf Großveranstaltungen das Ansteckungsrisiko zu groß ist. Schnell geht die Deutsche Fußball Liga und der Deutsch Fußball Bund dazu über, die gesamte Saison der ersten und zweiten Bundesliga komplett zu unterbrechen, da auch unter den Fußballern immer mehr infizierte bekannt werden. Kurz darauf rollt der Ball auch in den untersten Ligen nicht mehr.


Nach und nach entschließt sich jedes Bundesland, die Schulen und Kindergärten zu schließen. Erst jetzt wird anscheinend bemerkt, welche Ausmaße diese Entwicklungen mit sich bringen.

 

 

 

 

Am 16. März 2020 schließt Deutschland mehrere Grenzen. 

 

Unter Anderem die zu Frankreich. Nicht zuletzt, weil die Grenzgänger Unmengen in deutschen Geschäften einkaufen und so die Regale leeren. Aber auch die heimische Bevölkerung hortet plötzlich Mehl, Nudeln und vor allen Dingen Toilettenpapier. Viele Menschen zeigen ihr wahres Gesicht, wenn sie übertriebene Mengen Lebensmittel und Hygieneartikel nach Hause schleppen, die ihnen ein halbes Jahr reichen werden, ohne dabei zu berücksichtigen, dass andere Leute durch dieses Verhalten vor leeren Regalen stehen. Dies führt dann wiederum dazu, dass bei vielen die Panik ausbricht, nichts mehr zu bekommen und auch diese bei sogenannten Hamsterkäufen die noch übrigen Artikel aufkaufen.

 

Das Virus wird zusehend zum Hauptthema unseres Lebens, denn immer mehr Menschen verinnerlichen, dass es sich hier nicht nur um eine harmlose Grippewelle handelt.

 

Mittlerweile haben sich weltweit 182.000 Menschen mit dem Virus infiziert. 7.154 Menschen starben. In Deutschland kam es bisher zu 6.012 Infizierten und 13 Todesfällen. In China kam es seit Beginn der Pandemie zu 81.051 Fällen und in Italien zu 27.980 Infizierten. Italien scheint am härtesten von diesem Virus betroffen zu sein.

 

(Quelle: Robert-Koch-Institut - Stand 17.03.2020).

 

 

 

 

Die Lage spitzt sich immer mehr zu 

 

und es kommt immer öfter zu Engpässen in der Belieferung von Waren, weil viele denken, dass die Supermärkte in Kürze ihre Tore schließen und sie dann nichts mehr einkaufen können. Hinzu kommt noch, dass ein paar ganz besonders bösartige Menschen im Internet verbreiten, dass die Supermärkte nur noch wenige Tage geöffnet haben. 

Meiner Meinung nach sollten solche Personen ausfindig gemacht werden und harte Strafen erfahren, denn sie sorgen für weitere unnötige Panik unter der Bevölkerung, die ohnedies schon sehr verunsichert ist. Diese Verunsicherung sorgt bei immer mehr Menschen zu sogenannten Hamsterkäufen. Man kann sehen, wie manche Menschen einen Einkaufswagen voll Toilettenpapier aus dem Supermarkt schieben. 

 

Andere wollen tatsächlich 100 Kilo Mehl im Kaufland erwerben und äußern dann auch noch lautstark ihren Unmut, dass sie nur fünf Kilo zugesprochen bekommen, damit den anderen Kunden auch noch die Möglichkeit bleibt, das eine oder andere Päckchen Mehl zu ergattern.

 

 

Und so zeigt sich weltweit das Gesicht der Menschheit. 

 

Während Pflegekräfte und Notfallmediziner bis ans Ende ihrer Kräfte arbeiten, kann man immer wieder auf sozialen Netzwerken beobachten, wie sich Menschen wegen einer Packung Toilettenpapier an den Kragen gehen. Aber es gibt auch andere - gute - Seiten, die der Mensch offenbart. Viele helfen sich gegenseitig und erledigen zum Beispiel Einkäufe für ältere Nachbarn, die im Moment am besten zu Hause bleiben sollen, da offensichtlich ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankung zu den Personen gehören, die am stärksten von der Pandemie in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher werden auch alle Altersheime für Besucher geschlossen, damit man verhindern kann, dass die Infektion bei den Alten ankommt.


Und während noch viele Menschen in den Cafes sitzen und die sonnigen Tage genießen, werden immer mehr Geschäft aus Angst vor der Ansteckung geschlossen. Heute wurde ich, als ich in der Stadt einen Kaffee trinken wollte, gebeten meine Telefonnummer zu hinterlassen, damit man mich informieren kann, wenn es in dem Geschäft zu einer Infektion gekommen sei. 

 

Die Leute werden immer öfter aufgefordert, doch zu Hause zu bleiben, um so eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Eine sehr heikle Angelegenheit, wie ich finde, wenn man bedenkt, dass die Freiheit unser höchstes Gut ist. Doch dabei vergisst man gerne, dass die Gesundheit nicht selbstverständlich ist.

 

Im Allgemeinen ist die Lage sehr unübersichtlich und der Bürger ist oftmals ratlos. Auch eine ausreichende Aufklärung wird weitestgehend vermisst und so bleibt jede Menge Spielraum für Spekulationen und Falschmeldungen. Gerade in den Social Networks kursieren immer wieder Gerüchte, die unhaltbar sind.

 

 

Kinos, Discos und alle Großveranstaltungen wurden mittlerweile geschlossen. 

 

Hallenbäder und Saunen sind auch zu. Selbst das horizontale Gewerbe muss eine Pause einlegen. Jeglicher Kontakt zu anderen Menschen soll unterbunden werden. Es wird zwar von der Bundesregierung zugesagt, dass Lebensmittelgeschäfte geöffnet bleiben, aber die Hamsterkäufe nehmen weiter zu und obwohl die Angestellten in den Supermärkten schuften, findet man immer wieder leere Regale vor. Einige Politiker kamen bereits auf die Idee, die Öffnungszeiten der Kaufläden zu erweitern, damit die besorgten Bürger mehr Möglichkeiten haben sich einzudecken.

 

Postämter haben nur noch Notbetrieb, das Bürgerbüro bleibt komplett geschlossen! Drogerien und Apotheken haben ihre Türen für die Kunden geöffnet, auch wenn man nur noch einzeln in den Verkaufsraum eintreten soll. 

 

Die Lage ändert sich nahezu täglich und viele Menschen sind zusehends verunsichert


Es ist wohl so, dass wir noch lange nicht das Schlimmste überstanden haben. Laut Vorhersage verschiedener Spezialisten wird es jetzt zu einer Zuspitzung der Situation kommen. Denn bei einer solchen Pandemie ist der Verlauf zuerst langsam und dann explosionsartig ansteigend. Diese Situation steht wohl in den nächsten Tagen an. Hier wird die Bevölkerung immer mehr gebeten, sich zu Hause aufzuhalten und keinen Kontakt zu anderen Personen zu suchen. Allerdings sollen alle weiter arbeiten gehen. Nicht bei allen Teilen der Bevölkerung wird diese Bitte mit Verständnis angesehen.

 

Gut, wer dann seine Arbeit von zu Hause aus erledigen kann. Im sogenannten Home-Office kann man am heimischen Computer viele Tätigkeiten erledigen, für die man vorher ins Büro musste. Arbeitet man allerdings in der Produktion oder in einer Werkstatt ist dies natürlich nicht möglich und man muss den Weg zur Arbeit antreten.

 

Viele kleine Geschäfte bangen schon jetzt um ihre Existenz, denn ein Ende dieser Abstinenz ist noch lange nicht absehbar. Die Kanzlerin selbst hat schon davon gesprochen, dass es bis zum Spätjahr oder sogar Ende des Jahres dauern kann, bis wieder Normalität einkehrt. 

 

Nicht zuletzt weil in den letzten Jahren immer mehr am Gesundheitssystem eingespart wurde und Krankenhäuser ihre Schließung erleben mussten, fehlen jetzt die nötigen Kapazitäten.

 

Doch dabei sind wir in Deutschland offensichtlich noch gut dran. In anderen Ländern wie in Italien zum Beispiel kommt die medizinische Versorgung schnell an ihre Grenzen und so  kommt es dort sogar vor, dass ältere Patienten ihren Platz auf einer Intensivstation für jüngere Infizierte räumen müssen und so ihr Todesurteil gesprochen wird. 

 

Die Panik, dass es zu Engpässen der Beatmungsgeräte für Intensivpatienten kommen wird, lässt viele Menschen nervös werden. Unsere Politik hat auf die Schnelle auch keinen Plan zu Hand, denn auch Notfalllazarette, wie sie in den 80er Jahren noch bei der Bundeswehr üblich waren wurden ebenfalls eingespart. 

           

 

 

Datum
bestätigte Fälle in Deutschland
Verstorbene in Deutschland
Reproduktionsrate in Deutschland
Weltweite Fälle
Weltweit Verstorbene
08.03.20209020nicht erfasst107.7323.662
09.03.2020
1.1392nicht erfasst111.3323.879
10.03.20201.2962nicht erfasst114.1864.019
11.03.20201.5673nicht erfasst121.6724.373
12.03.20202.36953,4127.6174.711
13.03.20203.06254,4138.0155.102
14.03.20203.79582,7147.4575.582
15.03.20204.838121,3157.0445.839
16.03.20206.012121,7167.6676.442
17.03.20207.156121,6181.4087.120
18.08.20208.198121,0196.1097.893
19.03.202010.999202,4209.8398.778
20.03.202016.662445,0234.0739.840
21.03.202018.610551,9267.01311.201
22.03.202022.672861,5294.11012.944
23.03.202027.4361140,8334.98114.652
24.03.202031.5541492,1375.49816.362
25.03.202036.5081981,2416.68618.589
26.03.202042.2882531,2509.16423.335
27.03.202048.5823251,5512.70123.495
28.03.202052.5473890,8638.14630.105
29.03.202057.2984550,8693.22433.106
30.03.202061.913 5830,7697.24433.257
31.03.202067.366 7321,4754.94836.571
01.04.202073.522 8721,3827.41940.777
02.04.202079.6961.0171,3932.16646.764
03.04.202085.7781.1581,31.051.63556.985
04.04.202091.7141.3421,11.093.34958.620
05.04.202095.3911.4340,81.170.00064.540
06.04.202099.2251.6070,81.280.00072.620
07.04.2020103.2281.8610,71.320.00074.310
08.04.2020108.2022.1071,41.360.00079.390
09.04.2020113.5252.3731,41.439.51685.711
10.04.2020117.6582.5441,01.610.90999.690
11.04.2020120.4792.6730,61.614.95199.887
12.04.2020123.0152.7990,51.699.595106.138
13.04.2020125.0972.9690,51.812.734113.675
14.04.2020127.5833.2540,91.848.439117.217
15.04.2020130.4503.5691,11.918.138123.126
16.04.2020133.8303.8681,62.034.802135.163
17.04.2020137.4394.1101,52.078.605139.515
18.04.2020139.8974.294
0,9
2.164.111146.198
19.04.2020141.6724.4040,52.245.872152.707
20.04.2020143.1574.5980,42.356.414160.120
21.04.2020145.6944.8791,02.436.743165.310
22.04.2020148.0465.0941,32.475.723169.151
23.04.2020150.3835.3211,62.626.321181.938
24.04.2020152.4385.5000,82.719.897187.705
25.04.2020154.1755.6400,72.804.796193.722
26.04.2020155.1935.7500,42.810.325193.825
27.04.2020156.3375.9130,62.883.603198.842
28.04.2020157.6416.1150,82.959.929202.733
29.04.2020159.1196.2881,53.059.642211.028
30.04.2020160.7586.4811,43.145.407221.823
01.05.2020161.7036.5750,73.233.191227.489
02.05.2020162.4966.6490,53.272.202230.104
03.05.2020163.1756.6920,43.407.747238.198
04.05.2020163.8606.8310,73.489.053241.559
05.05.2020164.8076.9961,23.525.116243.540
06.05.2020166.0917.1191,93.634.172251.446
07.05.2020167.3007.2661,83.379.499254.199
08.05.2020168.5517.3691,33.822.382263.658
09.05.2020169.2187.3950,53.862.676265.961
10.05.2020169.5757.4170,33.925.815274.488
11.05.2020170.5087.5330,74.013.728278.993
Influenza 2017/18334.00025.100
ca. 500.000.000ca. 650.000

 

Quelle: Robert-Koch-Institut

Die Reproduktionsrate ist ausschlaggebend für die Maßnahmen, die eingeleitet werden müssen. Liegt die Reproduktionsrate bei 1,0 oder niedriger, so bedeutet dies, dass ein Infizierter nur noch eine weitere Person ansteckt. Ab dem Wert 1,0 oder niedriger können die Maßnahmen gelockert werden! Daher ist dieser Wert in der Tabelle dann grün gekennzeichnet. 

 


 

Am 20. März 2020 wird bereits über 44 Tote durch das Virus in Deutschland berichtet. 

 

Leider wird es immer schwieriger, verlässliche Zahlen über Infizierte und Todesfälle zu finden. Daher verlasse ich mich ausschließlich auf die Zahlen des Robert-Koch-Institutes in Berlin, welches ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit ist. Hier werden die offiziell bestätigten Fälle gezählt. Wenn man sich auf anderen Internetseiten umschaut, kann man oft abweichende Zahlen finden.

 

Weltweit sind es zu diesem Datum bereits knapp 10.000 Menschen, die an diesem Virus verstarben. 3.405 alleine in Italien, wo die meisten Opfer dieser Erkrankung zu beklagen sind. Von dort erreichen uns auch dramatische Bilder von LKW-Konvois, die die Toten aus den Krankenhäusern auf die Friedhöfe bringen. Angehörige dürfen weder beim Sterbeprozess, noch bei der Beisetzung dabei sein. Es  gilt eine komplette Ausgangssperre. 

 

Und auch Deutschland steht kurz davor, diesen Schritt zu gehen und den Menschen Hausarrest zu verpassen. Leider sind viele - vor allen Dingen junge Menschen - uneinsichtig und treffen sich in großen Gruppen, obwohl jegliche Veranstaltung über 50 Personen verboten wurde. Es werden tatsächlich sogenannte "Corona-Parties" veranstaltet, wo sich meist Studenten und Jugendliche zum Besäufnis treffen. In Freiburg ist man mittlerweile dazu übergegangen, eine eingeschränkte Ausgangssperre zu verhängen. Das uneinsichtige Verhalten vieler Menschen hat seinen Teil dazu beigetragen.

 

 

Noch sind im Rest der Republik Baumärkte, Frisöre und Apotheken geöffnet

 

Auch Supermärkte und Getränkehändler, Zeitungsverkauf und Waschsalons können noch weiter besucht werden, damit das Leben im Land noch einigermaßen rund läuft und die Leute sich zum Beispiel im Baumarkt Wandfarbe kaufen können, wenn sie schon den ganzen Tag zu Hause bleiben sollen. 


Die Eingänge werden von Security-Personal überwacht und kontrolliert, um sicherzustellen, dass vorgegebene Regeln, wie Abstand und Kundenanzahl eingehalten werden.

 

Cafés und Restaurant dürfen auch weiter geöffnet bleiben, allerdings nur noch bis 18 Uhr, was bei einigen Menschen zu einigem Unverständnis führt. Eine Kellnerin hat zu mir mit sarkastischem Unterton gesagt: "das Virus schläft bis 18 Uhr, darum dürfen wir so lange auf haben, aber dann müssen wir zu machen".

 

Und so herrscht eigentlich überall eine eigenartige Stimmung, die ich so noch nie erlebt habe. Manchmal sieht man keinen Menschen auf den Straßen und dann wieder kommt einem eine regelrechte Rentnerversammlung mit Rollatoren entgegen. Die älteren Mitmenschen haben wohl keine Lust, sich an solche Regelungen zu halten.  

Doch schon jetzt kann man die Vorboten einer bevorstehenden Ausgangssperre erkennen. Viele Tische an den Cafés die jetzt tatsächlich noch bedient werden, sind leer. Nicht zuletzt, weil die Leute auch verärgert darauf reagieren, wenn Eiscafés und Restaurants besucht werden. 

 

Da unsere Politiker die Bevölkerung auffordern, zu Hause zu bleiben, um das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren, ist der aktuelle Aufruf "bleibt zu Hause" in aller Munde. Allerdings ist das ein zweischneidiges Schwert, wie ich finde. Viele Gastronomen sind auf ihre täglichen Einnahmen angewiesen. Und obwohl der Staat für alle Geschädigten einen Hilfefonds eingerichtet hat, hat schon jetzt die große Gastronomie-Kette VAPIANO aufgrund der Umsatzverluste Insolvenz beantragt. Dies ist der erste Vorbote einer zweiten Katastrophe, die auf dieses Land zukommen wird!

 

 

Unzählige Kleinunternehmer werden diese Krise nicht überleben!

 

Die monatlichen Belastungen werden die Ersparnisse - soweit überhaupt welche vorhanden sind - schnell aufzehren. Und der von der Regierung zugesagte Hilfsfond wird die kleinen Unternehmen entweder viel zu spät oder noch wahrscheinlicher überhaupt nicht erreichen. 


Doch die Einschränkungen werden noch weiter gehen. 

 

So wurde zum Beispiel beschlossen, dass ab dem 21. März 2020 die Restaurants geschlossen werden müssen und nur noch Essen zum Mitnehmen ausgegeben werden dürfen. 


Weiter wurde ein sogenanntes Niederlassungsverbot mit dem gleichen Datum herausgegeben, wonach Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen mit mehr als drei Personen nicht mehr erlaubt sind. 

 

Ausnahmen gebe es für Familien und Paare. Bei Zuwiderhandlung sind


Bußgelder von bis zu 25.000 Euro und auch mehrjährige Haftstrafen möglich!

 

Auch der Grenzschutz soll weiter verstärkt werden. Eine generelle Ausgangssperre wird bisher noch geprüft und die Politiker appellieren immer wieder an die Bevölkerung, doch zu Hause zu bleiben. Sicherlich ein gut gemeinter Rat, aber kann man wirklich von den Menschen verlangen, dass sie für Wochen oder sogar Monate auf ihre Freiheit verzichten? Die Bilder aus Italien bestärken natürlich diese Forderung, aber in Deutschland holt die Epidemie erst noch richtig Schwung, bevor sie richtig los legt...

 

 

 

Elektronikmärkte und Schuhgeschäfte bleiben geschlossen

 

Ein Bild, das es schon lange nicht mehr unter der Woche gab. Das öffentliche Leben wird nahezu täglich mehr eingeschränkt. Dadurch will man verhindern, dass das Virus zu rasant ausbreitet und die Versorgung in den Krankenhäusern zusammenbricht. 

 

In anderen Ländern kann man das sehr gut beobachten, denn die Fernsehsender bringen praktisch rund um die Uhr Sondersendungen und Reportagen über dieses Thema, damit auch die gesamte Bevölkerung ausreichend informiert wird. Viele Menschen informieren sich aber leider einseitig und werden zusehends panisch, was auch dazu führen kann, dass man keinem anderen mehr begegnen will, aus lauter Angst, man könnte sich infizieren und dann qualvoll sterben.

 

 

Doch wie lange kann man die Menschen einsperren?

 

Es  bleibt abzuwarten, wie lange die Bevölkerung diese Umstände hinnimmt. Und so habe ich schon heute erlebt, wie die Nerven der Menschen blank liegen und sie sich zu Dingen hinreißen lassen, die sie im normalen Alltag nicht tun würden. Und dies ist erst der Anfang.

 

Die Kanzlerin hat in ihrer Ansprache gesagt, dass dieser Zustand bis zum Ende des Jahres andauern könnte. Nur so ließe sich das Virus kontrollieren. Im Moment sind die Grenzen geschlossen und der Großteil der Bevölkerung wartet brav zu Hause, bis es Entwarnung gibt. 


Solch eine Situation gab es in der Bundesrepublik Deutschland in ihrer 71 -jährigen Geschichte noch nie!

 

Wie lässt sich das Virus am besten bekämpfen?

 

Eins ist sicher: irgendwann muss das normale Leben auch wieder weitergehen. Und im Prinzip funktioniert dies erst, wenn ein Großteil der Bevölkerung immun gegen dieses Virus ist. Man spricht dann von einer gewissen Herdenimmunität, wenn ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung immun ist.

 

Dies kann zum einen mit einem geeigneten Impfstoff passieren. Dieser ist aber noch lange nicht gefunden und müsste dann erst eine lang andauernde Test- phase durchleben. Zum anderen kann man diese Immunität erwirken, indem mindestens 70 % der Bevölkerung diesen Virus auskuriert hat. Denn dann bilden sich Antikörper, die eine erneute Erkrankung an dieser Krankheit unmöglich machen.

 

Bleibt zu Hause lautet die Devise der Stunde


Und so ist dies auch eine große Initiative, die überall im Land ausgerufen wird. Die Menschen sollen unbedingt zu Hause bleiben, damit das Virus sich nicht weiter verbreitet. Und als am Sonntag, den 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten zu einem Krisengipfel treffen, soll unter anderem auch über eine bundesweite Ausgangs-beschränkung beraten werden. Noch einen Tag zuvor hat man die Kanzlerin im Supermarkt beim persönlichen Einkauf beobachten können.

 

Einige Forscher fordern angeblich einen bundesweiten Shut down für drei Wochen!

 

Im Internet hingegen werden die ersten kritischen Stimmen laut


Unter anderem von dem angesehenen Mediziner und Facharzt für Mikrobiologie Dr. Sucharit Bhakdi, der bis zu seiner Pensionierung Professor an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene war.

 

Er sieht diese ganzen Maßnahmen als überzogen und falsch an und kritisiert auch die Zahlen, die bei uns kursieren.

 

Auch für mich gibt es da einige Ungereimtheiten und ich frage mich, warum die Tagesschau bisher die Zahlen des Robert-Koch-Institutes zu Rate gezogen haben und nun auf die höheren Zahlen der John-Hopkins-University umschwenken. Diese berichten zum Beispiel zum 22.03.2020 von 13.049 Toten weltweit, das Robert-Koch-Institut von 11.201. In Deutschland 93 (JHU) bzw. 45 (RKI).

 

Ein kollektiver Selbstmord an unserer Gesellschaft

 

So nennt Dr. Sucharit Bhakdi die wirtschaftlichen Folgen für unser Land und die ganze Welt. Es ist nicht abzustreiten, dass die Auswirkungen für das Land nicht absehbar sind. Und er steht mit seiner Meinung nicht alleine da!

 

Antikörper kann der Mensch nur dann selbst erzeugen, wenn er sich infiziert hat. Eine Ausgangssperre verhindert dies aber. Das heißt, die Bevölkerung muss weggesperrt werden, bis ein Impfstoff gefunden worden ist. Und dann wird die gesamte Bevölkerung geimpft, ob sie will oder nicht? 

 

Im Moment scheint dies die einzige Lösung zu sein. Oder wird sich noch eine Alternative finden? Wird es zu einer Impfpflicht kommen?


 

Noch sind wir nicht am Höhepunkt angekommen

 

Am 29. März 2020 sind bereits 57.298 Menschen am Corona-Virus erkrankt und 455 Leute daran verstorben. Weltweit sind 657.140 Menschen erkrankt, 30.451 verstorben. So die Zahlen des Robert-Koch-Institutes, die mittlerweile nirgends mehr Erwähnung finden. Es werden meist nur noch die Zahlen der John Hopkins University veröffentlicht, die mit 34.000 Toten und 725.000 Infizierten weltweit natürlich interessanter für die Medien sind.

 

Das Niederlassungsverbot soll bis 20. April aufrechterhalten werden. 


Wer sich mit mehr als zwei Personen, die nicht zur Familie gehören auf Straßen und Plätzen aufhält, dem droht ein Bußgeld zwischen 100 und 1.000 Euro.


Wer einen Friseursalon, eine Bar oder einen Club trotz Corona betreibt, muss mit einer Strafe zwischen 2.500 und 5.000 Euro rechnen.


Wer trotz Verbots ein Krankenhaus oder ein Pflegeheim besucht, riskiert ein Bußgeld zwischen  250 und 1.500 Euro.


Bei wiederholten Verstößen kann das Bußgeld auf 25.000 € erhöht werden!



Bis in 2 oder 3 Wochen soll der Höhepunkt der Pandemie in Deutschland erreicht sein


Bis zum 20. April möchte man auch dieses Kontaktverbot aufrecht erhalten und die Bevölkerung gravierend in ihrer demokratischen Freiheit beschneiden. Dies führt mittlerweile dazu, dass immer öfter Platzverweise ausgesprochen und Corona-Partys geräumt werden müssen. Die Menschen sehen einfach nicht ein, dass sie sich dermaßen einschränken lassen sollen. 


So mancher Arbeitgeber nutzt die Situation schamlos aus und entlässt seine Angestellten mit der Begründung, in der Krise könne eine Weiterbeschäftigung nicht durchgeführt werden. Billigarbeiter, die sowieso schon schauen mussten, wie sie ihre monatliche Miete bezahlen können, werden von 40 Stunden in der Woche auf 20 reduziert, was natürlich eine Halbierung des Einkommens nach sich zieht. Das Kurzarbeitergeld fängt diesen Defizit beileibe nicht auf. Gerade wenn man vor der Krise schon jeden Cent zwei mal umdrehen musste.



Und während die Menschen sich immer mehr von ihren Rechten nehmen lassen,


fällt den Politikern immer wieder etwas Neues ein. Eine App zum Beispiel, die man sich auf´s Handy laden kann, um sich mit anderen Handys per Bluetooth oder WLAN zu verbinden und so im Nachhinein nachvollziehen kann, ob man mit einem Infizierten Kontakt hatte, oder nicht. Die Ausgangssperre soll verhängt werden, sobald sich die Zahlen dementsprechend ändern, dass die Politiker keine andere Wahl mehr sehen würden. 


Am 3. April wird die Kanzlerin nach einer zweiwöchigen Quarantäne wieder im Kanzleramt gesichtet. Sie hatte Kontakt zu einem infizierten Arzt und wurde vorsorglich isoliert. Doch alle drei Tests, die sie durchführen ließ, waren negativ. 


Wie viele andere Sportveranstaltungen wie EM und Formel 1 wurde auch Wimbledon komplett abgesagt. In Österreich steigt die Arbeitslosigkeit um 52%!! In Deutschland gibt es mittlerweile bundesweit Bußgeldkataloge bei Verstößen gegen das Begegnungsverbot.


Google veröffentlicht anonymisierte Daten! Ein Umstand der bisher undenkbar war


Der US_Konzern hat Daten publik gemacht, die einen Einblick in das Verhalten der Menschen in der Corona-Krise geben. Konkret veröffentlichte Google auf Länderebene heruntergebrochene Tabellen, die Bewegungen zwischen dem 16.02. und dem 29.03. vergleichen. Diese sind aufgeteilt in verschiedene Segmente wie Restaurants, Einkaufszentren und Museen, Einzelhändler und Apotheken, Parkanlagen, Bahnöfe, Arbeitsplätze und Wohngegenden. Sie zeigen recht deutlich die durch die Krise bedingten Alltagsveränderungen. In Deutschland nahmen die Bewegungen in Wohngegenden um 11 % zu, bei Bahnhöfen sanken sie um 68 %. In Lebensmittelläden und Apotheken nahmen sie um 50 % ab. 40 % waren weniger am Arbeitsplatz und bei schönem Wetter 80 % mehr im Park. Die Daten geben keinen Aufschluss über die Bewegung einzelner Personen, betont Google!


Schon jetzt viele Arbeitslose und Insolvenzen


Bereits zum 4. April ist zu vernehmen, dass immer mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren und viele in Kurzarbeit geschickt werden. Wie zu erwarten war, steht uns eine Flut von finanziellen Katastrophen ins Haus und es wird nicht nur zu wirtschaftlichen Tragödien kommen!


Gerade die kleinen und mittelständigen Betriebe wird es am härtesten treffen. Diese Unternehmen, die das Stadtbild ausgemacht haben und vielen tausenden Menschen über Jahrzehnte Arbeit boten, werden diese Fehleinschätzung der Politik nicht überleben. 


Selbst Fußballvereine denken offen über eine Insolvenz nach. Alleine in der zweiten Fußballbundesliga stehen neun von 18 Vereine vor dem finanziellen Aus! 


Und während die Bürger dazu aufgefordert werden, in ihren Wohnungen zu bleiben und diese nur zum Einkauf und für den Weg zur Arbeit zu verlassen, werden Busweise Flüchtlingstransporte vermeldet, die aus den Kriegsgebieten zu uns nach Deutschland kommen. Leider tun sich die Asylanten schwer damit, eine 14 tägige Isolation einzuhalten und so kommt es immer wieder an Flüchtlingsheimen zu Ausschreitungen und Randale, weil die Schutzsuchenden Männer (und es sind ausschließlich Männer, die momentan nach Deutschland kommen)  sich nicht an die Quarantänebestimmungen halten wollen.


Viele Menschen tragen Schutzmasken und Einweghandschuhe


Vor wenigen Wochen noch gingen die Menschen in der Republik auf die Straßen, um für eine bessere Umweltpolitik zu demonstrieren. Heute werden täglich tausende Schutzmasken und Einweghandschuhe weggeworfen, ohne auch nur einen einzigen Gedanken an die Umwelt zu verschwenden. Was vor kurzer Zeit noch oberste Priorität hatte, wird aktuell völlig vernachlässigt. 


Neben dem Umweltschutz sind auch momentan die Themen Nazis, Putin, Trump und Kriminalität, die uns vor wenigen Monaten noch beschäftigten, völlig in den Hintergrund geraten.


Sobald aber ein Rettungswagen erkannt wird, werden die Menschen sofort hektisch. Sie befürchten das Schlimmste und ziehen den Schal oder Mundschutz noch weiter über ihr Gesicht und desinfizieren ihre Hände nochmal gründlichst.... zum zehnten Mal an diesem Tag. 


Die Natur hingegen kümmert sich wenig um die Sorgen der Menschen


Das Vogelkonzert zum Morgen und am Abend ist täglich ein wunderbares Spektakel. Die Natur blüht auf und ist sehr dankbar dafür, dass die Menschheit endlich einmal eine Pause einlegt.


Flüsse erholen sich, es ist eine wunderbar klare Luft, denn auch die Luftfahrt wurde zum größten Teil eingestellt. Besonders auffallend ist auch die Ruhe, die überall herrscht. Nur die Vögel zwitschern. 


Aber auch viele Menschen nutzen die Situation, um sich zu verinnerlichen, worauf es wirklich ankommt. Man sieht sehr viele Menschen, die mit ihrem Partner oder der Familie spazieren gehen. Dabei wird oft an den erbetenen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Paaren geachtet. Bei dem wunderbaren Wetter, das wir seit Beginn der Krise haben, ist es aber auch kein Wunder, dass die Menschen nicht alle der Bitte der Kanzlerin nachkommen und zu Hause bleiben. Viele Alternativen, als ein Spaziergang gibt es momentan auch nicht. Alle Einkäufe wurden bereits schon längst getätigt und nach dem vierten Mal im Baumarkt weiß man in Wirklichkeit auch nicht mehr, wozu man dort hin soll. Ist ja sowieso im Nachhinein mit Arbeit verbunden, wenn zu viel Renovierungsbedarf nach Hause gebracht wird. 


Vier Wochen nach dem ersten Todesfall in Deutschland


sind die Zahlen mittlerweile bis zum 3. April rapide angestiegen. 91.000 Infizierte und 1.342 Tote sind es nun offiziell nach den Zahlen des Robert-Koch-Institutes. Weltweit sollen laut John-Hopkins-Institut bereits über eine Million Menschen an dem Virus erkrankt sein und knapp 60.000 die Erkrankung mit ihrem Leben bezahlt haben sollen. Immerhin schreibt dieses Institut aber auch von 250.000 Menschen, die wieder genesen sind.


Noch mindestens zwei weitere Wochen soll das Begegnungsverbot in Deutschland aufrecht  erhalten werden. Erst dann kann entschieden werden, ob diese Einschränkungen nach und nach gelockert werden. Zwischenzeitlich wurden die ersten Geldbußen ausgesprochen. So zum Beispiel im grenznahen Kehl, wo Pendler, die zur auf dem Weg von der Arbeit nach Hause ins benachbarte Elsass noch ein paar Einkäufe erledigen wollten. 500 Euro kostet sie dieser Verstoß, denn das Einkaufen nach der Arbeit ist ihnen untersagt, selbst wenn sie im Einzelhandel arbeiten und dort den ganzen Tag mit Kunden zu tun haben. 


Aufgrund des herrlichen Frühlingswetters mit Temperaturen über 20 °C kommt es in den Parks der Großstädte immer öfter zu weiteren Verstößen gegen die Einschränkungen. Diese sollen nun mit einem erhöhten Polizeiaufgebot und teilweise berittenen Staffeln unterbunden werden.


Benzin wird 20 Cent billiger, als noch vor der Krise


Aber es gibt auch ein paar positive Nebenerscheinungen dieser ganzen Tragödie. Schlagartig hat sich der Benzinpreis verändert. Und dieses Mal zugunsten der Autofahrer. Während vor wenigen Wochen der Liter Superbenzin noch 139 Cent gekostet hat, bekommt man nun die gleiche Menge für 1,18 Euro. So günstig, wie zuletzt im August 2016! Zwischenzeitlich hatten wir Preise von nahezu 1,50 €.


Doch was nützt ein so billiger Benzinpreis, wenn man nirgendwo hin fahren darf. Und passend zum Ostertourismus, der zwar in gezügeltem Maße, aber dennoch stattfindet, steigt der Benzinpreis dann auch wieder fast schon bis zum vorhergehenden Niveau. Angebot und Nachfrage waren schon immer ausschlaggebend.


Darüberhinaus wurde festgestellt, dass die Schadstoffemissionen trotz deutlichem Rückgang des Verkehrs gleichbleibend sind! Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die uns jahre- oder zumindest monatelang propagierte Schuld des Kraftfahrverkehrs an der Umweltbelastung völlig haltlos ist. Daher ist auch eine Umweltsteuer nicht gerechtfertigt.


Die gravierendsten Maßnahmen in der Corona-Krise im Überblick


Striche auf dem Boden im Supermarkt, damit der Abstand eingehalten wird - nur zwei Personen auf einmal in die Bäckerei - Plexiglaswände als Spuckschutz an den Verkaufstheken und an der Supermarktkasse - Keine Gottesdienste in den Kirchen - Spielplätze geschlossen - Händeschütteln ist tabu - Konzerte, Festivals, sogar die gesamte Bundesliga abgesagt - Schulen geschlossen - Kinder werden zu Hause online unterrichtet - Hochzeiten und Familienfeiern nur bis maximal zehn Personen - Mangel an Einweghandschuhen und Mundschutz, sowie Einwegkitteln für Krankenhauspersonal - Menschen nähen Mundschutz zu Hause - Toilettenpapier, Mehl, Nudeln und Desinfektionsmittel werden knapp - Grenzen geschlossen - Täglich berichten die Medien, die Kanzlerin hält mehrere Ansprachen - Körperkontakt wird vermieden - mindestens ein Meter fünfzig Abstand halten ist Pflicht.


Die Vorteile der Corona-Krise


Autobahnen und Bundesstraßen sind frei, wie lange nicht mehr - die Natur erholt sich täglich, schon alleine das Vogelkonzert jeden Tag wird unvergesslich bleiben - die Menschen sind zumindest teilweise entschleunigt - bei wunderbarem Wetter sieht man täglich mehr Radfahrer, wie jemals am ersten Mai - die Menschen arbeiten in Garten und Hof und unternehmen viel an der frischen Luft, soweit es ihnen möglich ist - viele bemerken erst jetzt, wie wichtig doch die Gesundheit ist und kümmern sich mehr um sich - viele helfen älteren Mitmenschen und erledigen für die den Einkauf - die Leute halten endlich einmal Abstand und rempeln einen nicht mehr auf dem Wochenmarkt oder im Laden an - die Grenzen werden wieder kontrolliert und es ist nicht mehr so leicht möglich, Drogen, Waffen und Dergleichen in´s Land zu schmuggeln.


Grenzen sind dicht - jedes Fahrzeug und dessen Insassen werden kontrolliert


Seit dem Schengener Abkommen aus dem Jahr 1985 gab es keine solchen Grenzkontrollen mehr! Das internationale Abkommen von vor 35 Jahren hat veranlasst, dass alle Grenzkontrollen abgeschafft werden und jede Grenze innerhalb der EU frei passierbar sind. Stundenlange Staus, wie sie davor täglich üblich waren, gab es von da an keine mehr. Doch leider wurde somit auch allen möglichen Kriminellen Tür und Tor geöffnet. 


Seit Corona ist dies nicht mehr so. Jeder, der die Grenze passieren will, wird kontrolliert. Mehrere Beamte mit Schnellfeuergewehren im Anschlag überwachen die Szenerie. An manchen Grenzen werden sogar die Temperaturen gemessen, um zu verhindern, dass Menschen mit Fiber - einem Indiz für die Erkrankung mit dem Corona-Virus - nicht die Grenze passieren können.


Protest wird laut - vor allen Dingen Mediziner wehren sich gegen die Maßnahmen


Viele Mediziner tun ihren Unmut über die Einschränkungen für die Bevölkerung kund. Während in Italien und Spanien zum Beispiel die Zahlen der an Corona getöteten in die Höhe schnellen, bleibt die Mortalität in der Bundesrepublik überschaubar.


Dr. Fritz Düker aus Offenburg zum Beispiel ist täglich auf dem Marktplatz zwischen 18 und 19 Uhr anzutreffen, wo er Menschen über das Virus und die aus seiner Sicht überzogenen Maßnahmen der Bundesregierung informiert. Hierbei kam es auch schon zu einem größeren Polizeieinsatz mit drei Streifenwagen, 12 Beamten und einem Hubschrauber der Bundespolizei! Weil man hier eine unerlaubte Versammlung mit mehr als 15 Personen vermutete, sah man sich am 9. April 2020 veranlasst, mit hartem Einsatz diese Infoveranstaltung zu beenden.


Dabei hatte der Kieferchirurg nur darauf aufmerksam machen wollen, dass unzählige Intensivbetten in Deutschland frei sind und auf Corona-Patienten warten, während wichtige Operationen verschoben werden. Menschen mit stark vorgeschädigten Lungen, wie sehr starke Raucher und diejenigen, die in den stark belasteten Industriegebieten leben seien besonder gefährdet. Die Zahl der Erkrankten sei aber unterdurchschnittlich niedrig, im Vergleich zu normalen Grippewellen mit weitaus mehr toten, so Dr. Düker.


Dr. Wolfgang Wodarg ist Lungenarzt, Gesundheitswissenschaftler und Politiker der SPD. Er war viele Jahre Mitglied des Deutschen Budestages und des Europarates, wo er für Fragen der Sicherheit, Medizin und Gesundheit zuständig war. Er meint zu diesem Thema in einem Interview:


"Das Robert-Koch Institut schlägt vor, die Handys von Leuten zu tracken, die Kontakt zu Infizierten hatten. Es wird über Gesichtserkennungen an Flughäfen diskutiert, verbunden mit einer Messung der Körpertemperatur. Solche Maßnahmen lassen sich besser durchsetzen, wenn die Bevölkerung das Gefühl hat, sie seien aufgrund einer Krisensituation notwendig und geboten. Gesundheitsminister Jens Spahn hat – allerdings schon vor der Corona-Krise – das Ärzte-Geheimnis aufgehoben und damit den Datenschutz ausgehebelt. Da werden jetzt viele Daten gesammelt und gespeichert, die für einige interessant sein dürften. Etwa für die Pharma-Industrie." 




Finanzkrise mit weitreichenden Folgen vor allen Dingen für kleine Unternehmen


Während viele Menschen noch mit Händewaschen und Mundschutz tragen beschäftigt sind, meldet nach und nach ein Betrieb nach dem anderen Konkurs an. Am schlimmsten sind die Kleinbetriebe betroffen. Seit Wochen haben viele keinen Umsatz mehr verbuchen können. Selbst große Kaufhäuser bleiben geschlossen.


Bis jetzt ist es noch nicht absehbar, wie viele Unternehmen und Geschäfte dieses Fiasko nicht überleben werden. Nur eines ist sicher: wir werden weltweit noch nie dagewesene Katastrophen erleben, die erst im Nachhinein von vielen erkannt werden. Und es bleibt zu beurteilen, ob die Maßnahmen die angewandt wurden, verhältnismäßig waren. Für viele Menschen ist das schon jetzt auszuschließen.


Aber auch renommierte Bundesliga- vereine müssen sich damit abfinden, dass sie die schwere Zeit nicht unbeschadet überstehen. So auch mein Herzensverein Karlsruher Sport Club, der nun nach über 125-jähriger Vereinsgeschichte nun den Gang zum Insolvenzverwalter antreten muss.


Am 15. April 2020 wurde über neue Änderungen diskutiert


Menschen stehen in langen Schlangen vor dem Baumarkt wie im Europapark vor den Attraktionen. Hier wird peinlich genau darauf geachtet, dass jeder Kunde einen Einkaufswagen hat, damit der Mindestabstand gewahrt bleibt. Im Markt dann selbst ist es, wie auch im Supermarkt, in der Innenstadt oder dem Parkhaus: manche meinen, sie haben jetzt einen Mundschutz und Handschuhe an und sind so sicher vor jeglicher Infektion. Und so ist es mir schon öfter passiert, dass ebensolche Personen mich angerempelt haben oder jegliche Hygieneregel vergaßen. 


Am 17. April wurden dann folgende Änderungen verordnet 


Zum 20.04.2020 wird die schrittweise Öffnung im Einzelhandel vorangetrieben. Ladengeschäfte, die kleiner sind als 800 m² dürfen unter Einhaltung von Hygienevorgaben und Abstandsregeln wieder öffnen. So auch Bibliotheken und Archive.


Gaststätten, Cafés, Eisdielen, Discos und Kneipen bleiben aber bis auf Weiteres geschlossen. Viele dieser Betriebe werden nach dieser Zwangsschließung auch niemals wieder öffnen, da die Besitzer diese finanzielle Belastung nicht mehr tragen können.


Anfang Mai hingegen sollen Friseurgeschäfte wieder öffnen dürfen, Großveranstaltungen bleiben aber bis mindestens Ende August untersagt. Fitnessstudios dürfen genauso wenig öffnen, wie Sport- und Freizeiteinrichtungen, Volkshochschulen oder Vereine. Die Bundesligaprofis hingegen dürfen wieder in kleinen Gruppen trainieren.


Weiterhin werden die Grenzen kontrolliert


Die Pendler an der Deutsch-Französischen Grenze müssen täglich mit langen Wartezeiten rechnen, da jedes Fahrzeug angehalten wird. Natürlich hat dies auch einige Vorteile, denn die Kriminalitätsrate im Grenzgebiet sinkt rapide. Trotz Bekanntheit der Grenzkontrollen wurden zahlreiche gesuchte Straffällige an den Grenzen festgenommen.


Auffällig war für mich aber bei meinem letzten Besuch an der Kehler Grenze, dass kaum ein Beamter der Polizei einen Mundschutz trug! Entweder waren alle Gesichtsmasken restlos vergriffen, oder das Virus ist dann doch nicht so mörderisch, wie es uns gerne erzählt wird. 


Auch viele Kassiererinnen an den Supermarktkassen ohne Mundschutz 


Dies ist für mich persönlich schwer zu verstehen, denn auch hier ist eine besonders große Fluktuation zu erkennen. Auf der anderen Seite ist es für das Personal natürlich auch unzumutbar, acht Stunden täglich den Mund zu verdecken. Allerdings müsste in dieser Branche dann aber eine besonders hohe Erkrankung zu verzeichnen sein. Darüber wurde allerdings noch nichts bekannt.


Da dies nicht die einzigen Anhalts-punkte sind, die einige Unklarheiten hervorrufen, macht sich auch immer öfter der Unmut über die Zustände in der Bevölkerung breit.


Menschen gehen auf die Straße und fordern ihre Rechte ein


Immer öfter kommt es zu Kundgebungen und - unerlaubten - Demonstrationen, bei denen die Menschen ihre Grundrechte einfordern. So auch in Berlin, wo mehrere Hundert Menschen auf dem Rosa-Luxemburg-Platz demonstrierten, was natürlich von der Polizei unterbunden werden musste, da nach der aktuellen Verordnung zur Eindämmung des Virus Versammlungen unter freiem Himmel von mehr als 20 Teilnehmern nicht mehr erlaubt sind. 


Aber auch in kleineren Städten sieht man immer öfter Menschen, die gegen die aktuelle Situation laut werden. Die Polizisten nehmen dann meist die Personalien der Beteiligten auf und fordern diese Auf, den Platz zu verlassen. Wer sich den Anordnungen der Polizei widersetzt, muss mit einer Anzeige rechnen. Manche müssen auch festgenommen werden und ihre Freiheit einbüßen.


Rechtsanwältin Beate Bahner wird in die Psychatrie eingewiesen


"Es wird festgestellt, dass die Corona-Verordnungen aller Bundesländer

dazu geeignet sind, den Bestand der Bundesrepublik Deutschland,

insbesondere die Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und die freiheitlich-

demokratische Grundordnung nach Art. 20 GG zu gefährden"


So Beate Bahner, die Heidelberger Rechtsanwältin, in ihrem Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Anordnung durch das Bundesverfassungsgericht wegen Angriffs auf den Bestand der Bundesrepublik Deutschland durch die Corona-Verordnung. Da sie auch noch zu einer Demonstration gegen die Corona-Verbote aufruft, wird sie in die Psychiatrie eingewiesen, wo sie einige Tage verbringen muss. Die offizielle Begründung lautet, dass eine Gefahr für sie oder ihr Umfeld von ihr ausging. Frau Bahner scheint da allerdings anderer Meinung zu sein und tut dies in einem sarkastischen Text auf ihrer Homepage kund. Die Tagesschau titelt dazu, dass sie "in einem wirren, wahrscheinlich satirisch gemeinten Pamphlet beleidige und Unwahrheiten verbreite. Investigativer Journalismus sieht für mich anders aus.


Das Leben bekommt wieder eine Spur Normalität


Am 20. April dürfen kleinere Geschäfte wieder öffnen. In der Innenstadt macht sich dies sofort bemerkbar. Viele Menschen - ein Teil davon mit Einweghandschuhen und Mundschutzmasken - kommen schon am ersten Tag einkaufen und schlendern durch die Fußgängerzone. Es entsteht ein Hauch von Normalität. Auch, wenn besondere Schutzvorkehrungen getroffen werden. In den meisten Geschäften muss man sich die Hände beim Betreten desinfizieren und ein Schuhgeschäft verteilte am Eingang sogar Schutzmasken, was allerdings nicht lange funktionierte, da nach knapp einer Stunde alle Masken aufgebraucht waren. Auf Nachfrage wurde mir aber erklärt, dass sie schon dabei sind, neue Masken zu organisieren.


Große Polizeipräsenz und Ordnungsdienst überprüfen die Einhaltung der Vorschriften


Ein außerordentlich hohes Polizeiaufkommen soll dafür sorgen, dass sich die Menschen an die Regeln halten und nicht in großen Gruppen zusammenstehen. Es vergeht keine viertel Stunde, ohne dass ein Streifenwagen durch die Innenstadt fährt.


Außerdem sind mehrere Mitarbeiter des Ordnungsdienstes der Stadt damit beschäftigt, alle  Boutiquen und Läden auf Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen. Es gab schon Zeiten, da hätte man sich ein ähnliches Interesse gewünscht, dass die Sicherheit in der Stadt aufrechterhalten geworden wäre. 


Die Menschen stehen brav vor jedem Geschäft an


Da die Anzahl der Kunden, die ein Geschäft betreten dürfen, in jedem Laden anders ist, sind manche Kunden etwas unsicher, ob man jetzt schon rein darf, noch anstehen muss, oder dann doch überhaupt ganz draußen bleiben soll. Soll ich mich zuerst desinfizieren, oder reicht es, wenn ich nichts berühre? Mit Maske oder ohne? 


Manch andere Boutique hat es dann aber doch ganz gut geregelt. Vor vielen Geschäften stehen die Leute im Abstand von 1,50 Metern an. Überall sind Markierungen auf dem Boden, wo zu stehen ist und in welche Richtung man laufen muss. Oftmals wird ein Mitarbeiter dazu beauftragt, den Kunden Anweisungen zu erteilen.


Viele sind froh über die neugewonnene, alte Freiheit


Wenn man etwas Zeit hat, kann man auf jeden Fall jede Menge interessante Menschen und Gegebenheiten beobachten. Wie der junge Man auf dem Bild rechts, der fast schon jubelnd sein Toilettenpapier in den einwegbehandschuhten Händen trug und ganz offensichtlich sehr glücklich darüber war, dass ein wichtiges Problem gelöst war. 


Viele Menschen mit Mundschutz oder Schals habe ich gesehen. Manche packen dann auch ihre Kinder vollständig ein und vergessen dabei, dass man auch mal wieder frischen Sauerstoff einatmen sollte und nicht immer wieder das CO, was ich soeben ausgeatmet habe.


Freies Atmen und ein freundliches Lächeln werden zur Seltenheit


Wenn ich die Umgebungsluft einatme, so enthält diese unter normalen Umständen 

21% Sauerstoff (O2), 

78% Stickstoff (N2), 

0,04% Kohlenstoffdioxid (CO2

und verschiedene Edelgase. Die Luft, die ich ausatme, enthält nur noch 17% Sauerstoff, dafür aber umso mehr CO2. Zudem enthält sie Wasserdampf, welchen man sehr gut zum Beispiel im Winter sehen kann.


Dass das Einatmen der eigenen Ausatemluft, welche noch mit Feuchtigkeit versehen ist, für Laien nicht gerade gesundheitsfördernd ist, sieht man wohl sehr schnell ein. Vor allen Dingen besteht aber auch die Gefahr der Virenverbreitung durch falsch angelegte Masken und falsche Handhabung, sowie Mehrfachnutzung bereits konterminierter Masken.


Ab dem 27. April soll auch in Baden-Württemberg das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes zur Pflicht werden! Diese Verpflichtung gilt vorerst in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkauf. Wer diese Anordnung nicht erfolgt, soll zu einer Geldbuße von 50 € herangezogen werden. Dabei ist es allerdings sehr schwer, eine solche Maske überhaupt zu bekommen. In Geschäften sind diese meist ausverkauft und manche Tankstellen verlangen für eine einzige Maske fünf Euro! Selbstgenähte Masken habe ich auf dem Wochenmarkt schon für 15 € gesehen. Und die Preise werden nach der Pflichteinführung noch weiter steigen.


Es wird eine Maskenpflicht eingeführt


Dabei hielt selbst der Bundesgesundheitsminister eine Maskenpflicht bisher für unnötig!


Erst am Dienstagnachmittag nannte Jens Spahn das Tragen eines solchen Schutzes noch einen "solidarischen Akt" und eher unnötig. Auch das Robert-Koch-Institut hielt die Wirksamkeit dieser Maßnahme vor Kurzem noch aufgrund der "mangelnden Evidenz" für unwirksam. Mittlerweile macht sich aber die Einsicht breit, dass eine Übertragung durch Tröpfchenbildung durch das Tragen eines Schutzes vermieden werden kann und die Anti-Masken Rhetorik nur dazu dienen sollte, den Mangel an solchen zu kaschieren. Für die Bürger sind solche Aussagen aber leider sehr verwirrend und vor allen Dingen ärgerlich.


Jetzt kaufen also alle Menschen in Deutschland denen, die sie wirklich brauchen, die Atemschutzmasken weg, weil es gesetzlich vorgeschrieben ist, eine solche zu tragen. Menschen ziehen sich diese Dinger über das Gesicht, ohne zu wissen, wie man damit umgeht. Selbst das Ablegen einer solchen Maske darf nur nach einem bestimmten Schema geschehen, will man nicht die Bakterien weiterverbreiten. Abgesehen davon ist diese Verordnung ein massiver Eingriff in die Grundrechte eines jeden Bürgers!


Zudem suggeriert eine Schutzmaske offenbar vielen Menschen ein gewisses Sicherheitsgefühl. Dabei wird leider dann schnell auf Regeln des Abstands verzichtet, da man sich ja in Sicherheit wähnt. Nicht selten passiert es in den letzten Tagen, dass ein Schutzmaskenträger mich angerempelt hat!


Immer mehr Menschen demonstrieren gegen die Eingriffe ins Grundrecht


Täglich kann man Bilder von Menschen sehen, die friedlich für ihre Grundrechte auf die Straße gehen und von schwer bewaffneten Polizisten zurückgedrängt werden. Was vor einem halben Jahr noch undenkbar war, ist heute schon Alltag! Die Menschen lassen sich unter der Drohung das Leben elendig zu beenden (indem sie an Corona ersticken) dermaßen einschüchtern, dass sie geradezu euphorisch auf neue Beschränkungen reagieren. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, wird auch gerne mal von den Nachbarn angezeigt. Die Vorschriften werden ständig kontrolliert und bei Verstößen mit Geldbuße geahndet. Wer sich mit mehreren Menschen zusammentut, wird aufgefordert, dies zu unterlassen. Die Personalien werden aufgenommen und ein Bußgeld ausgesprochen. Schnell kann es hier zu größeren Polizeieinsätzen kommen, wenn die Menschen den Aufforderungen der Beamten nicht nachkommen.


Weltärztepräsident Montgomery hält Maskenpflicht für Armutzszeugnis


Die Politik habe es versäumt, ausreichend geeignete Masken für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. 


"Wenn schon Gesetz, dann bitte richtig, aber nicht so, dass Versagen der Regierung kaschieren, dass sie bis heute nicht in der Lage sind, uns mit ausreichenden Masken zu versorgen"


so Montgomery im Deutschlandfunk. Das Anlegen einer Maske sei extrem kompliziert und die Leute liefen Gefahr, sich mit einer unsachgemäßen Maske, wie einem Schal, selbst zu kontaminieren. Sehr verärgert äußert sich der Weltärztepräsident:

 

"Gucken Sie sich mal beim Robert-Koch-Institut die Hinweise zum Anlegen und Abnehmen einer Make an. Das ist ein hoch komplexer Vorgang, wenn Sie nicht selber dabei Gefahr laufen wollen, sich ebenfalls zu infizieren. Das ist nicht einfach nur so ein Schamlappen vor dem Gesicht, den man so davor tut, wie manche Politiker das darstellen, und deswegen ärger ich mich darüber, wenn man uns gesetzlich verpflichten will, etwas zu tun, was wissenschaftlicher Unsinn ist".


Der Himmel war wochenlang strahlend blau, wie noch nie


Ein außerordentliches Phänomen war der ausgesprochen blaue Himmel und tagelange schönes Wetter. Manche äußerten die Vermutung, dass dies mit der reduzierten Umwelt-verschmutzung zu tun hat, was durchaus einleuchtend erscheint. 


Wochenlang ist kein Flugzeug am Himmel zu sehen. Der LKW-Verkehr ist deutlich reduziert und das wunderbare Wetter veranlasst viele Menschen, mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs zu sein und das Auto stehen zu lassen. Manchmal komme ich mir wie am 1. Mai vor, wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre. Denn es herrscht ein sehr reger Radfahrrerverkehr auf den wunderschönen Radstrecken in unserer Region.


Erst nach sechs Wochen kommt dann endlich der Regen, der von vielen Bauern schon sehnlichst erwartet wird. 


Mundschutz wird der Renner der Saison


Und da nun die ganze Nation dazu verpflichtet ist, eine sogenannte Mund-Nasen-Schutz zu tragen, kommen manche auf die Idee, daraus eine Geschäfts-idee zu entwickeln. Selbstgenähte Masken sind da noch die sympathischste Variante, weil man bei vielen erkennt, dass hier mit Individualismus gearbeitet wird. An dem Stand hier wurde zu einem fairen Preis ein nettes Produkt angeboten.


Die  unverschämte Habgier der Menschheit kann man aber beim umgekehrten Fall sehen, wenn für Einwegmasken "made in China" drei Euro pro Stück verlangt wird.


Das Thema Masken wird uns auf jeden Fall noch sehr lange begleiten. Während manche richtig heiß auf die Mund-Nasen-Bedeckungen sind und diese sogar tragen, wenn sie alleine im Auto unterwegs sind, gibt es einige andere Menschen die sich über die Verordnung der Tragepflicht ärgern. Arbeitende im Einzelhandel zum Beispiel, die gezwungen sind, diese Atemwegsausgangsverdeckung stundenlang und tagtäglich zu tragen. Viele bringen hier zum Argument, dass Mediziner dies schon seit Jahren tun. Dem kann aber entgegengesetzt werden, dass das Fachpersonal im medizinischen Bereich diesbezüglich ausreichend geschult und informiert ist. Viele Verkäuferinnen begehen die größten Fehler, wenn sie die Maske während der Arbeit mehrfach zurechtrücken und dann wieder die eventuell kontaminierte Ware anfassen. Weiter sind regelmäßige Atem- und Trinkpausen einzuhalten, wenn man gezwungen ist, einen solchen Mundschutz zu tragen. Dies ist im Verkauf sicherlich nicht im nötigen Maße möglich.


Im Internet wird kräftig diskutiert, auf der Straße demonstriert


Mittlerweile gibt es in den sozialen Medien fast kein anderes Thema mehr. Es wird viel diskutiert, aber leider auch viel beleidigt und diffamiert. Selbst angesehene Nachrichtenkanäle wie n-tv bringen irreführende Meldungen, um die Bevölkerung weiter zu verunsichern. Oder dient dies nur dazu, die Klickrate zu erhöhen und mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen? Man muss ja schließlich täglich noch gravierendere Schlagzeilen liefern, damit der Kund an der Stange bleibt.


Beunruhigend finde ich hingegen aber, dass Berichte über Polizei- willkür schnell wieder auf facebook verschwinden, während Falschaussagen, wie diese hier von n-tv überhaupt keine Zensur erfahren. Im Gegenteil! Diese Nachricht wurde von anderen Sendern übernommen und genauso falsch weiterverbreitet.


Immer mehr Menschen gehen deswegen auf die Straßen und demonstrieren gegen die gewaltigen Einschnitte in unser Grundrecht.


Zeig Dein Gesicht fürs Grundgesetz


So lautete eine Kundgebung am 2. Mai 2020 bei mir in der Nähe, der ich beiwohnen durfte. Hier kamen über dreihundert Menschen zusammen, um friedlich gegen die Einschnitte unserer Freiheit zu demonstrieren.


Beim Klick auf das Bild rechts könnt Ihr mehr darüber erfahren.


Zwar habe ich bisher alle Erlebnisse rund um Corona auf dieser Seite zusammengefasst, aber diese Veranstaltung hat mich dazu veranlasst, genauer darüber zu berichten.


Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen,

der wird am Ende beides verlieren.

Benjamin Franklin


Die ersten Lockerungen werden ausgesprochen


Nach dem wochenlangen Lock Down sind in vielen Krankenhäusern die Intensivbetten leer und die Reproduktionsrate, also jene Zahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt, liegt mittlerweile bei 0,4 (siehe Tabelle oben). Es gibt einige Lockerungen in den scharf überwachten Einschnitten in die Freiheit der Bürger. Allerdings reagiert hier jedes Bundesland anders, so dass man schnell den Überblick verliert. Frisöre und Fußpflegestudios haben ab 4. Mai 2020 wieder geöffnet. Drei Tage später dürfen auch die Kinder wieder auf dem Spielplatz spielen. Senioren dürfen wieder das Pflegeheim verlassen, müssen aber, wenn sie draußen waren, zwei Wochen lang mit Mundschutz herumlaufen, damit sie niemanden im Heim anstecken, wenn sie sich infiziert haben. Museen, Ausstellungen und Zoos dürfen wieder öffnen, Restaurants bleiben weiter geschlossen. Abschlussklassen dürfen wieder zur Schule, die anderen Schüler allerdings noch nicht.

 

Dass nebenbei eine Verordnung des Innen- und Sozialministeriums zur Verarbeitung personenbezogener Daten zwischen Gesundheitsbehörden, Ortspolizeibehörden und Polizeivollzugsdienst in Kraft tritt, bekommen hingegen die Wenigsten mit.

Während dessen beschießt das Kabinett der Bundesrepublik Deutschland "einen Entwurf des zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite". 


Eine Immunitätsdokumentation soll künftig analog der Impfdokumentation (auch zusammen in einem Dokument) die mögliche Grundlage dafür sein, eine entsprechende Immunität nachzuweisen.

 

§ 28 wird wie folgt geändert:

a) Absatz 1 Satz 3 werden die folgenden Sätze eingefügt:


„Bei der Anordnung und Durchführung von Schutzmaßnahmen nach den Sätzen 1 und 2 ist in angemessener Weise zu berücksichtigen, ob und inwieweit eine Person, die eine bestimmte übertragbare Krankheit, derentwegen die Schutzmaßnahmen getroffen werden, nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft wegen eines bestehenden Impfschutzes oder einer bestehenden Immunität nicht oder nicht mehr übertragen kann, von der Maßnahme ganz oder teilweise ausgenommen werden kann, ohne dass der Zweck der Maßnahme gefährdet wird. Soweit von individualbezogenen Maßnahmen abgesehen werden soll oder Ausnahmen allgemein vorgesehen werden, hat die betroffene Person durch eine Impf- oder Immunitätsdokumentation nach § 22 oder ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, dass sie die bestimmte übertragbare Krankheit nicht oder nicht mehr übertragen kann.“

Was passiert, wenn man eine solche Dokumentation nicht vorweisen kann? Anordnung von Schutzmaßnahmen?


Dazu fand ich im Infektionsschutzgesetz folgende Passage:

§ 29 Beobachtung

§ 29  hat 3 frühere Fassungen und wird in  12 Vorschriften zitiert

(1) Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige und Ausscheider können einer Beobachtung unterworfen werden.


(2) Wer einer Beobachtung nach Absatz 1 unterworfen ist, hat die erforderlichen Untersuchungen durch die Beauftragten des Gesundheitsamtes zu dulden und den Anordnungen des Gesundheitsamtes Folge zu leisten. 


§ 25 Absatz 3 gilt entsprechend. Eine Person nach Satz 1 ist ferner verpflichtet, den Beauftragten des Gesundheitsamtes zum Zwecke der Befragung oder der Untersuchung den Zutritt zu seiner Wohnung zu gestatten, auf Verlangen ihnen über alle seinen Gesundheitszustand betreffenden Umstände Auskunft zu geben und im Falle des Wechsels der Hauptwohnung oder des gewöhnlichen Aufenthaltes unverzüglich dem bisher zuständigen Gesundheitsamt Anzeige zu erstatten. 


Die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz), der Freiheit der Person (Artikel 2 Abs. 2 Satz 2 Grundgesetz) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Abs. 1 Grundgesetz) werden insoweit eingeschränkt.


Das Infektionsschutzgesetz wurde am 20.07.2000 erlassen. Die letzte Änderung stammt vom 27.03.2020.


Das Volk scheint mittlerweile recht verärgert zu sein


Wenn nicht sogar aufgebracht. Immer mehr Demonstrationen gegen die Corona-Einschränkungen finden statt. Nicht nur gegen die Mundschutzpflicht, sondern auch gegen einen sogenannten Immunitätsnachweis! Dieser sollte jedem Bürger ausgestellt werden, der entweder durch Impfung, oder durch eine erlangte Infektion immun gegen eine Ansteckung sein soll. Und die Demonstrationen zeigen ihre Wirkung. Besagter Nachweis wird nicht eingeführt. Und obwohl die Reproduktionsrate die letzten drei Tage den kritischen Wert von 1,0 überschritten hat, kommt es täglich zu neuen Lockerungen. Die Bundesliga soll wieder starten. Zwar mit sogenannten Geisterspielen, aber der Spielbetrieb soll zum 15.Mai wieder beginnen. Dafür müssen die Spieler aber zuvor sieben Tage ich Quarantäne. Jeder Spieler für sich. Auch die Restaurants sollen wieder öffnen dürfen. Da aber jedes Bundesland seine eigenen Regeln erstellt hat, ist es recht schwierig, den Überblick zu behalten.


Und während die Situation im Lande immer bizarrer wird,


diskutieren unsere Politiker darüber, ob eine Impfpflicht nötig sein wird. In den nächsten Wochen schon soll eine Warn-App für Smartphones verfügbar sein, die informiert, wenn man mit einem Infizierten Kontakt hatte. Wer dann informiert wird und was mit diesen Informationen geschieht, ist allerdings noch nicht richtig klar.


Währenddessen gehen in der ganzen Republik zahlreiche Menschen auf die Straßen. In Stuttgart waren es 10.000! Kurz darauf wird gleich in verschiedenen Medien die Meldung verbreitet, dass die Ansteckungsrate wieder über den kritischen Punkt von 1,0 gestiegen ist. Viele Internetuser kommentieren dies mit ihrem Unverständnis über die Demonstranten. 


Dabei muss man wissen, dass die Reproduktionsrate schon die ganze Zeit schwankt und die Zahl der Verstorbenen mit Corona am 9. Mai 2020 auf den tiefsten Stand seit der "Krise" gesunken ist. Waren es in Deutschland an manchen Tagen über 300 Menschen, die verstarben, so lag die Zahl am Samstag bei 26.




Daraus und aus den Zahlen der Neuinfektionen geht dann die sogenannte Reproduktionsrate hervor, die, sobald sie den Wert von 1,0 überschreitet, kritisch wird. Denn dann können wieder mehr Menschen angesteckt werden, als unser Gesundheitssystem verkraftet. So zumindest die Aussage unserer Politiker und einiger Mediziner, die öffentlich zu ihrer Meinung befragt werden. 


Der Einfachheit halber habe ich in der folgenden Statistik den ungefährlichen Wert grün markiert. Steigt jedoch die Reproduktionsrate über 1,0, so ist dieser Wert rot markiert. So ist ersichtlich, dass es immer wieder zu kurzen Perioden kommt, in denen der kritische Wert überschritten wird, dieser aber von einer längeren, nichtkritischen gefolgt wird. 


Bemerkenswert finde ich den Umstand, dass keine Medien über diesen Umstand informieren.

 





An der nachfolgenden Grafik kann man ersehen, dass die bestätigten Fälle natürlich täglich zunehmen (rote Balken). Zieht man aber die Genesenen (grüne Balken) davon wieder ab, sieht man einen klaren Verlauf nach unten (schwarze Balken). Eine zweite Welle wird nun von einigen "Fachleuten" prognostiziert. Diese wird dann auch wieder mit erheblichen Sanktionen behaftet sein. Es ist davon auszugehen, dass dieses Prozedere sich hinzieht, bis ein geeigneter Impfstoff gefunden worden ist. Dies kann Jahre dauern. Auch die Einführung der Handy-App zur Nachverfolgung der Bewegungen von Infizierten und weitere Zwangsmaßnahmen sind möglich. 




Viele Menschen werden mit dieser Krankheit sterben. Ob dies mehr sein werden, wie an der Grippewelle 2018 ist nicht absehbar. Im Moment liegen wir bei 7.533 im Vergleich zu 25.100 vor zwei Jahren. Dass viele Menschen die unverhältnismäßigen Aktionen, die aufgrund dieses Virus durchgeführt werden, nicht vollständig akzeptieren, ist für mich nachvollziehbar. Dass man diese Menschen dann als rechtsextrem, Verschwörungstheoretiker und Spinner abtut, hingegen nicht.


Nicht absehbar sind die Folgen dieser Maßnahmen, die aufgrund dieses Virus die Wirtschaft zum erliegen bringen. Schon jetzt ist bekannt, dass tausende Menschen arbeitslos werden. Psychische Probleme aufgrund der andauernden Drucksituation werden große Ausmaße annehmen. Existenzen werden zerbrechen, Familien zerstört. Die USA meldet sechs Millionen neue Arbeitslose in nur einer Woche!


Und diese Maßnahmen werden Menschenleben kosten! Nicht nur die Menschen, deren lebenswichtige Operationen und Krebstherapien verschoben wurden, damit die Intensivbetten frei bleiben und die dann an den Spätfolgen versterben. Professor Wolfram Kawohl, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie in Windisch in der Schweiz warnt vor einer Welle von Suiziden. Dr. Sven Thonke weist darauf hin, dass Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten aufgrund der Pandemiehysterie nicht rechtzeitig behandelt werden, oder die Patienten aus Angst vor einer Infektion gar das Krankenhaus meiden.


Und die Ärmsten der Armen wird es besonders hart treffen. Mittlerweile rechnet man damit, dass weltweit fast vier Milliarden Menschen nach der Corona-Krise in Armut leben werden. Menschen, die bis jetzt noch einen Job hatten, um die Familie zu ernähren, fallen ins Bodenlose. Während in Deutschland ein Teil der Verdienstausfalls durch Kurzarbeitergeld aufgefangen werden kann, gibt es in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern solche Hilfen nicht. In Indien wurden Millionen Tagelöhner aus den Städten in ihre Dörfer zurückgeschickt. In Indonesien, Thailand oder Südafrika fehlen Hunderttausenden die Einkommen aus dem Tourismus und sie erhalten keinerlei Hilfe.


"Es wird mehr Hungertote geben, als Corona-Opfer", vermeldet das internationale katholische Missionswerk Missio.



Die Corona-Krise ist in Wirklichkeit eine Krise der Menschlichkeit




Tahoma 24 / 18


© Josef Sommer - alle Rechte vorbehalten - www.sellem-sepp-sei-seit.de - werbefreie Homepage - alle Texte und Bilder sind Eigentum von Josef Sommer - © 2008 - 2020