Rauchfrei!

Rauchfrei!

19.10.2016

Ich habe es geschafft!

Einfach war es nicht, das kann ich Euch garantieren. Manchmal habe ich nachts davon geträumt, genüsslich eine Zigarette zu rauchen und den ungesunden blauen Dunst aus mir herauszupusten.  Oftmals bin ich bin ich im Geschäft an der Raucherinsel stehen geblieben und konnte mich nur noch mit aller Gewalt davon abbringen, den Aschenbecher nach einer rauchbaren Kippe zu durchsuchen.  Und trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – habe ich es durchgehalten. Oftmals war ich erstaunt und auch verärgert, was für eine Macht diese Glimmstängel auf einen ausüben. Dass man oftmals nicht mehr Herr über sich selbst ist und diesem Zwang nachgeben möchte. Und das, obwohl man ganz genau weiß, was man sich und seinem Körper damit antut. Von Raucherlunge und Zungenkrebs einmal abgesehen und das Schlaganfallrisiko übersehend kann man nicht von der Hand weißen, dass man bei einem Zigarettenkonsum von einer Packung in zwei Tagen, wie es bei mir der Fall war, die Kondition ganz schön den Bach heruntergeht und eine einfache Treppe einen zum keuchen bringt. Abgesehen davon kostet einen solch ein Konsumverhalten, wie jetzt bei mir, locker eintausend Euro im Jahr. Damit kann man schon mal schön in Urlaub fahren.

Wie ich es geschafft habe, wird nun der aufmerksame, rauchende Leser wissen wollen. Ich habe einen Wohnortwechsel genutzt, da ich gelesen hatte, dass neue Strukturen sehr hilfreich dabei sein sollten. Während ich in der alten Wohnung meine Rituale hatte, die sich jeden Tag abspulten, konnte ich in der neuen Wohnung diese durchbrechen und neue initiieren. Leicht war das allerdings nicht.

 

Allerdings kann ich Euch garantieren, dass ich nun stolz wie Oskar bin und es jedem erzähle, der es nicht hören will. Am allermeisten macht es mir spaß, wenn ein paar Raucher zusammenstehen und ich sie dann förmlich denken sehe, was sie davon halten, dass ich das durchgezogen habe smiley

 

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