Wut

17. November 2015

Trauer + Angst = Wut!

Die Terroranschläge vom 13. November 2015 in Paris haben es wohl nun auch den Letzten vor die Augen geführt: wir sind bedroht! Nicht von einer fiktiven Gefahr, die man sich nur einbildet oder von der man irgendwo was hört oder liest, sondern von etwas greifbarem, was sich schon lange Zeit abzeichnete.  Islamisten bedrohen die Unversehrtheit für  Leib und Leben. Die freien Menschen haben Angst, sich in Freiheit zu bewegen!! Ein Szenario, wie es vor wenigen Monaten noch undenkbar gewesen wäre, ist mittlerweile traurige Wahrheit geworden.

Nun schreit die freie Menschheit laut auf und nach der Trauer und der Angst, die sich breit machten, keimt nun langsam aber sicher immer mehr Wut in den Menschen auf. Wut darüber, dass unsere Freiheit und unser demokratisches Handeln immer mehr beschnitten wird. Wut darüber, dass die Menschen mittlerweile nicht mehr bei Dunkelheit auf die Straßen gehen wollen. Wut darüber, dass unsere Kultur und unsere Feste immer mehr in Bedrängnis geraten aus lauter Toleranz und Rücksicht auf Andersdenkende. Wut darüber, dass weibliche Schüler im Sommer nicht mehr mit kurzem Rock und Top in die Schule dürfen, weil sich daran jemand stören könnte. Wut darüber, dass man solche Zeilen, wie ich sie hier schreibe, nicht schreiben kann, ohne damit gleich als Rechtsextremer, Ahnungsloser oder Menschenfeind abgestempelt zu werden.

Warum schreibe ich das dann hier? Auf einer Homepage, die eigentlich nur von schönen Dingen im Leben berichten soll? Weil ich keine Lust mehr habe, mich klein zu machen und aus Angst vor Diffamierung in der Bild-Zeitung oder gemeiner, anonymer Beleidigung durch das Internet meine Meinung für mich behalte. Ich bin der Meinung, dass lange genug geschwiegen wurde und dass genau die Menschen, die andere an ihrer freien Meinungsäußerung hindern wollen, Schuld daran tragen, dass diesen extremen Terroristen Raum für ihre Machenschaften geboten wird.

Man muss sich einmal vorstellen, dass es  im 21. Jahrhundert möglich ist, dass Menschen im freien Westen Angst davor haben, zu einem Fußballspiel zu gehen und sich lieber zu Hause verkriechen, als ihre Freiheit mit wehenden Fahnen zu feiern. Es ist fast nicht auszuhalten, dass unsere Politiker nicht mehr in der Lage sind, ihr Volk zu beschützen. Sei es vor aggressiven Zeitgenossen, sei es vor Wohnungseinbrechern, vor illegalen Einwanderern und aktuell noch nicht einmal mehr vor Terroristen.

Wohin führt uns dies alles? Wenn wir – die Bürger der Bundesrepublik Deutschland – nicht endlich erkennbar zeigen, dass wir mit aller Macht für unsere Freiheit kämpfen werden, dann werden wir diese Freiheit über kurz oder lang verlieren!   

Nehmt Eure Wut, Eure Trauer, aber auch Eure Angst. Geht damit auf die Straße! Zeigt, dass  Ihr da seid und Euch nicht verkriecht. Zeigt, dass Ihr das alles nicht duldet. Wenn alle dies tun, dann zeigt Ihr, dass Demokratie, Solidarität und vor allen Dingen Freiheit nicht so einfach zu verjagen sind!

 

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